Das Problem mit dem #diday ist, dass die Leute auf den Meta-Plattformen schon viel zu gemästet und ruhiggestellt sind, als dass sie irgendwas merken würden bzw. merken wollen.
Habe heute mal den di.day in meinem WhatsApp-Status geteilt. Das Ergebnis: Von all meinen Kontakten (sprich: Freunde und Bekannte!) gibt's dafür ein "Like", nämlich von meiner Frau.
Ebenso sieht's grundsätzlich auch bei meiner Musik aus.
10-15 Likes kriege ich für kitschige Landschaftsfotos und schöne Tierfotos.
🙈🙊🙉
mögen das
teilten dies erneut

Vezka
Als Antwort auf Schall und Stille • • •Schall und Stille
Als Antwort auf Vezka • • •Du wirst Dich wundern… ganz schön viele Leute. Weil auf Insta & Co. inzwischen nur noch die Influänzer und Firmen und sonstige Bauernfänger sind, teilen die "normalen" Leute Privates jetzt eher auf WA in Gruppen und eben im Status.
(und ich nutze WA einzig und allein, weil der Stall so organisiert wird. Es hat keinen Wert, denen was anderes zu erzählen, eher kannst Du einem Fluss verbieten zu fließen…)
Vezka
Als Antwort auf Schall und Stille • • •Schall und Stille
Als Antwort auf Vezka • • •@vezka
Ja, eben.
Aber was mich dabei schockiert ist dass ich die alle kenne, manche sogar sehr gut, und ich weiss, da sind ganz ganz viele dabei, die Meta sofort den Rücken kehren würden, wenn sie nur mal eine Minute lang darüber nachdenken würden.
Aber das ist das Gleiche wie mit der Musik. Es sind auch ganz viele dabei, die sie garantiert mögen würden. Wenn sie nur mal eine Minute lang zuhören würden…
Schall und Stille
Unbekannter Ursprungsbeitrag • • •@andijah ja, und das ist ja auch prima so… ich hätte es auch nicht, wenn ich nicht am Stall arbeiten würde.
Nur der Punkt ist: Man kann sehen, wer sich den Status angesehen hat. Ich sehe also, wem es scheißegal ist, dass ich ein neues Album draussen habe oder dass Mark Zuckerberg ein Faschist ist. Das macht nicht unbedingt gute Laune 😉
draftPunk
Als Antwort auf Schall und Stille • • •Schall und Stille
Als Antwort auf draftPunk • • •@PersonM
Ja, das mag sein. Manchmal wundert es mich trotzdem. Ich meine, einige davon sind meine *Freunde*.
Ich denk' mir da manchmal, wenigstens ein unterstützendes "wir haben zwar keine Ahnung was er da Komisches macht und wir werden's auch nie anhören, aber wir wissen dass es ihm so wichtig ist wie sonst nix auf der Welt, also geben wir ihm halt ein scheiß grünes Herzchen" sollte da manchmal drin sein.
Aber vielleicht denke ich auch nur total verquer 😉
draftPunk
Als Antwort auf Schall und Stille • • •kann von mir vermelden, dass es ganz genau so ist. man müsste mal ne umfrage machen 😀
ich denke manchmal, schade, dass ich nicht teil von so´ner musik-gang in berlin bin. manchmal ist man einfach am falschen ort. nicht in seinem element. unter _seinen_ peoples.
zusammen machen die meisten sachen viel mehr spaß.
Schall und Stille
Als Antwort auf draftPunk • • •Das stimmt. Ich würde gerne nochmal in einer Band spielen. Oder Teil eines Projektes sein. Das war immer was Besonderes.
Ist nur schwierig. Hier auf dem Dorf eh so gut wie unmöglich. Und die meisten der (zugegebenermaßen echt vielen) Musizierenden, die ich von früher noch kenne, haben entweder aufgegeben oder das Leben ist ihnen dazwischen gekommen mit Hypotheken, Scheidungen, Karrieremachen und sonstigem seltsamen Kram.