9am and on. The mornings and the play of flocks of thoughts above ones head within ones mind. Candles, fruits and mental walks before getting out into the pale daylight.

#outerworld #concrete city #the waking hours #sunday mornings

teilten dies erneut

Musik als Klammer um die Nacht. Die Klänge, mit denen man einschlief, liegen noch in Ohren und Gedanken, die Tonart passt nicht mehr und das Textgedächtnis ist lückenhaft geworden. But it was beautiful ... . (Benommene wortlose Selbstgespräche, angesichts des Badspiegels. Im Halbschlaf spürt man weder Leichtigkeit noch richtige Schwere, dafür die sanft vibrierende Stadt unter Fließen Boden Fundament. Jetztwelt hinter einem dünnen Schleier, Wahrnehmungshorizont äußerst beschränkt, noch kein Kaffee noch keine Richtung und mehr Fragmente, als das Bild benötigt. Die Herausforderungen erster Ordnung, weit vor der Dämmerung. Habt es mild heute.)

#outerworld #concrete city #the waking hours #early that day

Nacht im Verklingen, früh genug noch für den Nachhall der trüben Stunden. Seltsame Gedanken über Dienst, Pflicht, Ziel und Richtung. Es ist kälter geworden, die Höfe tragen wieder diesen Atem alter Kohlenöfen in sich, den das Viertel schon seit Jahrzehnten kennt und der jeden Winter wiederkehrt. Träume und Schlaf aus den Augen von den Wangen spülen. Arme strecken, senkrecht nach oben, bis die Zehenspitzen nicht mehr tragen und der eigene Mechanismus knackt. Kaffee, Roggenbrot, Käse. Irgendetwas reibt immer, auch vor dem Planungstakt. Habt es mild heute.

#outerworld #the waking hours #concrete city #all these stories

teilten dies erneut

(Meistens zu wenig Nacht, aber nie ein Mangel an frühem Morgen. Auch unter helleren Himmeln sind gewisse Stunden dunkel und schwer, auch zwischen leisen Träumen merkt man immer wieder, dass die Geister nicht da draußen, sondern da drinnen spuken. Weihrauchduft, anderes Brot, gewohnter Kaffee. Jeden Tag ein eigenes Muster von Lichtpunkten hinter den Höfen, die Bäume ragen dürr und kahl bis weit über die Firste, und wenn es dort unten schon Schritte gibt, dann stellt sich jener, dem die entsprechenden Füße gehören, sehr geschickt darin an, keinen Schlaf vorzeitig zu stören. Ein Windspiel klingt. Und die Welt gähnt müde. Habt es mild heute.)

#outerworld #concrete city #the waking hours #stories of that deep silent void just before dawn

teilten dies erneut

Montagsdonnerstag, Donnerstagsmontag. Irgendetwas dieser Art. Die Merkwürdigkeiten von Unterbrechungen in der Wochenmitte. Wecker stummschalten, Kopf langsam auf Tagesfrequenz einschwingen lassen. Kaffee kochen, während im Treppenhaus eine Tür schlägt und andere frühe Schritte gen äußerer Welt eilen. Noch weit vor dem neuen Licht. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours #stories of that deep silent void just before dawn

teilten dies erneut

Die Nacht hatte zu viele Worte, unausgesprochen, gedacht, geahnt. Winterstimmung zwischen Park und Fluss, ein lautes Gähnen und vereinzeltes hustendes Echo über den Höfen. Das Viertel lässt den Morgen seinen Weg finden, in Bademantel, unrasiert, ungekämmt, schuldbewusst und verschlafen. Kaffee und Brötchen, Kerze auf dem kleinen Leuchter, außerhalb aller Takte. Für mehr wäre die Stunde ohnehin nicht geeignet. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours

teilten dies erneut

Augenblicke weiter, in verklingender Nacht. Unerschöpfliches Sammelsurium an Merkwürdigkeiten. Bewegung oberhalb des Ruhepulses, noch zu verschlafen und zu unklar, um die Wirklichkeiten außerhalb der eigenen Wände zu erfassen oder gar zu ordnen. Dafür Kaffeewasser. Eine angeschnittene Birne. Wechsel in den Tagesmodus. Ganz langsam. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours #early morning

teilten dies erneut

Festhalten an Träumen, festgehalten durch Träume, manchmal werden die Abhängigkeiten nicht schnell offensichtlich. Unterwegs in den Leerstellen eng befüllter Tage. Zumindest für das Finden jener Herausforderungen, die den geraden Lauf aus der Spur tragen können, sind die frühen Morgenstunden ideal. Nur die Ruhe in den erforderlichen Reaktionen fehlt. (Pulsfrequenz senken. Skeptischer Blick auf die Spiegelwirklichkeit. Wege durch Labyrinthe erfühlen mit dem Ansinnen, möglichst viele Sackgassen zu meiden. Vor dem ersten Kaffee und irgendwo zwischen Realitätsbekenntnis und Ambitionen. Habt es mild heute.)

#outerworld #concrete city #the waking hours #stories of that deep silent void just before dawn

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Traum, Schlaf, Ruhe, vieles zu kurz, nur die Nacht in ihrer Dunkelheit zeigt sich ausnehmend beständig. Erwacht knapp vor dem Wecker, und trotzdem durch seinen Ton bis ins Mark geschreckt. Das Wasser rauscht einige Augenblicke ins Becken, bis es eine brauchbar niedrige Temperatur erreicht hat. Noch kein Blickkontakt mit dem Spiegelselbst, dafür ist die Stunde noch nicht gemacht. Und wieder Kalender, Taktung, der Geist irgendwo zwischen den Prioritäten und der Ordnung, die sie diktieren. Ein Montag, noch in Entstehung. Und noch kein Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours #early morning musings

teilten dies erneut

Früher Morgen wieder. Fern von Zwielicht in jenen Augenblicken, die weder Zeit noch Ort haben und in denen es schwer fällt, sich selbst zu finden und die ersten Schritte zu gehen und die ersten Spuren zu verwischen. Kaffeewasser, eine Birne, Reste vom Abend und seiner Nacht. Alle Bilder noch vage, und die letzten Geister hängen in den Kastanienbäumen zwischen reifen Früchten und welken Blättern. Schweigen als Ausdruck aller Gedanken, Atem als einziger gegenwärtiger Rhythmus. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours #stories of that deep silent void just before dawn

teilten dies erneut

Die Nacht, diesmal eine Folge zusammenhangsloser Dialoge mit sich selbst. Dazwischen Untiefen fotorealistischer Träume. Mond über stillen Wiesen. Und ein plötzlicher Morgen. Gähnend im Angesicht eines beschlagenen Spiegels. Keine Worte findend. Keine Worte benötigend. Tage, in denen die Zeit vor dem ersten Kaffee noch strukturfreier ist als sonst. Mit nur wenig schlechtem Gewissen. Habt es mild heute.

#outerworld #travel #carinthia #the waking hours

teilten dies erneut

(Coffee, croissants and the embarrassing encounters with German businessmen wearing expensive clothes and talking about long range road trips in amazing cars. Watching the sun rise in other hills. Kind of awake, close to 8am.)

#outerworld #travel #prague #the waking hours #breakfast deviations

teilten dies erneut

Die Unwirklichkeit von Träumen in fremden Betten. Dünner Schlaf, Klänge anderer Welten und ein wenig der umgebenden Viertel treibt immer durch diese oder jene Ebene des Bewusstseins. Noch vor dem ersten Kaffee: Pläne, Gedanken und unfertige Worte. Dazu ein Zug auf alten Schienen und der Verkehr eines langsam erwachenden Tages. Abseits des Taktes und trotzdem zu früh. Habt es mild heute.

#outerworld #travel #the waking hours #stories of that deep silent void just before dawn

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Manche Nächte manche Träume sind schneller, hektischer als andere. Manchmal schreckt man auf mit dem Puls eines Sportlers, atemlos und nur langsam zurück in den eigenen Takt findend. Gemein ist fast all diesen Tagen, dass die Bilder mit der ersten Sekunde des Weckertones verblassen, die Realität ihr Unlicht entfaltet, die Sinne in Bruchteilen von Augenblicken versuchen, Temperatur und Wetter und Stunde und Duft der ersten Brise und Schlafzustand der Nachbarn zu erfassen und die nächste Welle, in die man entlang des Erwachens taucht, das Sammelsurium all der Eindrücke und Informationen ist, die man eigentlich noch gar nicht haben, verarbeiten will. Vor dem ersten Kaffee bleiben karge Worte und rohe Gedanken, Knäckebrot und Brombeermarmelade für heute. Mehr als genug. Habt es mild heute.

#outerworld #the waking hours #concrete city #stories of that deep silent void just before dawn

teilten dies erneut

Ein Wechsel der Bilder der Stunden des inneren Klangs, an vertrauten Orten. Aus den Träumen gestolpert, Schlaf blieb in den Kissen zurück. Katzenfell streift um nackte Beinen, glatte Fließen unter den Füßen. Wasser ohne Kälte, ohne Druck. Der Morgen plätschert noch dahin, unten ruft der Wecker nur kurz, bevor Gähnen und hörbar müde Schritte folgen. Schon wieder im hinteren Ende der Woche, grübelnd über Listen und Reihenfolgen und Wünsche und Wahrscheinlichkeiten. Erster Kaffee als Ritual, Motor, Gewohnheit, bevor man wieder mitschwingt in der Frequenz aller Dinge. Habt es mild heute!

#outerworld #concrete city #the waking hours #where we are we are

teilten dies erneut

(Waiting rooms be like: Used books. Magazines covering lifestyle, gossip, cars. Wet clothes, cautious distance. Listening to the mornings unexpected rain getting even stronger. And to birds celebrating the new day, out in the green. Slow motion, impatient. Once again trying to keep ones mind slightly busy to avoid it from breaking out of control too much.)

#outerworld #concete city #mornings and rain #the waking hours

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

(Die Nacht blieb sich treu, der Morgen gähnt hörbar, zwischen den Häusern klappern Mülltonnen und leere Gläser und einige letzte Sterne ruhen in den Ästen hoher Bäume. Augen zukneifen, zählen, wieder öffnen. Nochmal. Bis das Bild im Spiegel einigermaßen hinnehmbar wird. Hände in lauwarmem Wasser, fröstelnd mit der Kälte der zurückliegenden Stunden, die wohl erahnt und trotzdem überraschend durch den Flur weht. Kaffee. Frühstück in klein. Geleerte Posteingänge. Tonlose Minuten am Küchentisch, Konturen auf der Weltkarte umfahren und keine Flaggen mehr erkennen. Noch keine Pläne, nur halb auf der Spur. Habt es mild heute!)

#outerworld #concrete city #the waking hours #where we are we are

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Hinter Wochen- und Monatslinie sieht das heutige morgendliche Dunkel genau so dicht und schwer aus wie das gestrige. Erstes waches Fenster über der Straße, erste bewusste Gedanken, erste unscharf gewordene Bilder merkwürdiger Träume und es ist beeindruckend, Plätze und Situationen darin zu erleben, die seit Jahrzehnten unverändert geblieben sind. Dazu Kaffee. Noch ohne Hunger. Und weit geöffnete Katzenaugen, die kleine Fruchtfliegen mustern. Bewegliche Details wahrzunehmen ist wohl nie verkehrt. Habt es mild heute.

#outerworld #the waking hours #concrete city

teilten dies erneut

Die Nacht hatte Parties und laute Dispute und verschiedene Unruhe zu verschiedene Stunden. Doch irgendwann findet alles wieder zusammen an einem Punkt, an dem neue Sonne über die Dächer streicht und die Nachbarschaft sich gähnend streckt im Angesicht des erwachenden Morgens. Vorsichtige Schritte, als läge die gesamte Aufmerksamkeit des Augenblickes auf den eigenen Füßen, gewährt durch ein Publikums bereit, jeden falschen Schritt deutlich zu kommentieren. Irrungen und Seitenwege früher Stunden, merklich vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours

teilten dies erneut

Und dann steht man wieder in der offenen Tür, atemlos, und wartet, dass alle Aspekte des Selbsts es aus der Eile später Traumfilme schaffen. Keine Erinnerungen an Bilder, aber ein Gefühl von beklemmender Hektik und Ferne und Geschwindigkeit. Nur zögernd findet das Jetzt eine passable Form. Erster Kaffee, erstes Seufzen, noch keine Nachrichten und über dem Hof finden einige Vögel neuer Lieder. Besser so als anders. Der eigene Gesang ist viel zu rauh und rostig, noch mehr so nah an der verbliebenen Nacht. Habt es mild heute!

#outerworld #concrete city #the waking hours #always in between

teilten dies erneut

Stundenglocken, Radiostimme, noch immer keine bessere Idee für Weckrituale. Und noch immer keine Chance, spätem tiefem Schlaf zu begegnen, der die Seele intensiver zerknittert als die gesamte nächtliche Unruhe davor. Spiegelselbst, unbesehen, die Blicke überfliegen längst wieder mentale Visualisierungen von Kalendern und Reihenfolgen. Noch kein Kaffee, aber zumindest eine grobe Vorstellung von Dingen. Den erforderlichen. Aber zumindest auch den erfreulichen. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours #stories to tell the early morning

teilten dies erneut

Morgen, wieder zu früh und mit noch sehr viel mehr Gepräge von Nacht in sich, als es dem Geist, der Seele gerade gut tut. Reglose Augenblicke am Küchenfenster. Das Lauschen in die Dunkelheit hinein, in die schlafenden Häuser und die Klänge ihrer Träume. Unerkannte Vögel, ein lautes Gähnen, irgendwo Radiostimmen, verzerrt und surreal. Wasserkocher und Krümelkaffee. Büromittwoch. Und doch noch immer hier. Wartend, dass sich die Welt möglichst ohne viel Zutun finden will. Habt es mild heute...

#outerworld #concrete city #the waking hours

teilten dies erneut

Am Rande neuer Dämmerung ist das frühe Selbst noch damit beschäftigt, mit vager Orientierung durch die Fußangeln letzter Traumbilder zu steuern. Bad, eine Fliege vor dem Spiegel, eine angespannte Katze mit starrem Blick etwas weiter unterhalb auf dem Fußboden, und ein kurzes Unwohlsein in der Position genau dazwischen. Dinge zurechtgelegt, Dinge vergessen: Wochentag, Kleidung, Besteck, Seestern-Tasse. Erster Kaffee, gegen das Zerknitterte auf allen eigenen Oberflächen. Das Struppige wird dem Moment noch eine Weile erhalten bleiben. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours #kitchen mood

teilten dies erneut