Aufgrund der sagenhaft guten Migrationsmöglichkeiten innerhalb des Fediverse (Ironie), ist es derzeit nicht machbar, die fehlenden 2.2k Follower nachzuholen. Die hocken alle noch drüben; die Hälfte vermutlich nicht mehr existent, die andere Hälfte ab und an mal da...

Nur trotzdem würde ich gern selber entscheiden, ob und wie und wann ich wieder ein wenig von vorne anfange.
Die wichtigsten sind ja da - aber das ist doch alles ein großer Mist.

P.S. vllt geht ja was beim nächsten Update. Oder beim übernächsten?

#askfedi #fedigemecker

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Mittwoch, 3. Juni 2026, 19:53)

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friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Kristian

@Kaja Es ist eigentlich müßig und kontraproduktiv, fürchte ich. Ich hätte halt gern mehr meiner Kontakte (wieder) hier im Fediverse, zurzeit sehe ich nicht, wie ich das bewerkstelligen kann, bzw sehe relativ klar einige Gründe, die jene Leute hier fernhalten oder wegtreiben - und kann wenig bis nix dagegen tun, zu gleichen Teilen, weil mir (selbst als Techie) komplett die Zeit fehlt, diese grundsätzlichen Sachen zu fixen, und weil viele dieser Themen nicht trivial sind und hier in der Breite eher ignoriert werden. (Vielleicht sollte ich insofern auch meinen Teil dieses Threads hier löschen, der hilft nicht wirklich. Aber ernüchternd ist es schon.)
@OBI-Markt Kenobi
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mastodon - Link zum Originalbeitrag

Nils Pooker

oooh schaise… nee, mach das nicht, Kaja, das wird sicher etwas dauern und vermutlich gibt's da auch ganz viele tote Accounts aus der zeit der großen Twitter-Exodus-Wellen.
Aber ich kann Dich total verstehen und auch nachvollziehen. Verstehe auch null, dass die Relevanz von solchen Migrationen total unterschätzt wird.
Als Antwort auf Carsten Karstensen 📷

@MEK90 ach du sch… Das hatte ich beim letzten Mal nicht, aber dafür habe ich mich stundenlang durch alle möglichen Foren, Seiten und Accounts hier wühlen müssen, um ja nicht irgendein Minihäkchen oder einen Schritt in der Abfolge zu verpeilen. Sowas kannte ich von Redaktionssystem im Webdesign, aber hier sind eben nicht nur IT-Freaks und Nerds… @Kaja
Als Antwort auf Nils Pooker

@nilspooker
Man muss die Empörung schon verstehen. Da verliert jemand bei einer Migration zwischen zwei unterschiedlichen Open-Source-Systemen einen Teil seiner Follower, und sofort stellt sich die eigentlich viel wichtigere Frage: Warum liefern diese lichtscheuen Tastaturarchäologen aus ihren Kellern eigentlich nicht dieselbe Servicequalität wie milliardenschwere Technologiekonzerne?

#Fediverse #Mastodon #Fedigemecker #Satire

1/x

Als Antwort auf cy

Da sitzen irgendwelche Codekobolde nachts um halb drei zwischen leergetrunkenen Kaffeetassen, Wäschebergen und halb funktionierenden Linux-Kisten, frickeln in ihrer Freizeit kostenlos an Software herum, die Menschen unabhängig von Konzernen kommunizieren lassen soll, und dann bekommen diese Pfeifen es nicht einmal hin, jede denkbare Spezialkonstellation auf Knopfdruck perfekt abzuwickeln.

Unfassbar.

2/x

Als Antwort auf cy

Ständig dieselben Ausreden. Es sei technisch kompliziert. Es seien unterschiedliche Softwareprojekte. Es arbeiteten Freiwillige daran. Niemand werde dafür bezahlt.

Ja Himmel, dann sollen diese Flitzpiepen halt weniger schlafen und mehr programmieren. Wo ist denn das Problem?

Wenn ein Nutzer von Software A auf Software B umzieht, hat das gefälligst reibungslos zu funktionieren. Kostenlos. Sofort. Vollautomatisch.

3/x

Als Antwort auf cy

Besonders rührend wird es immer dann, wenn jemand darauf hinweist, dass Mastodon nicht das Fediverse ist, dass verschiedene Programme unterschiedliche Funktionen haben oder dass vorher vielleicht sogar eine ganz andere Software im Spiel war.

Diese Nerd-Erklärungen sind doch bloß Nebelkerzen.

Auto ist schließlich auch Auto.

4/x

Als Antwort auf cy

Wenn die Dieselpumpe aus dem VW nicht in den Benzin-Mazda passt, dann hat offensichtlich die gesamte Automobilindustrie versagt.

Nein, die Sache ist glasklar: Diese freiheitsliebenden Kellertechniker sollen ein freies, dezentrales Netzwerk ohne Werbung, Datenausbeutung und Konzernkontrolle bauen – und dabei selbstverständlich exakt denselben Komfort liefern wie Plattformen mit Milliardenbudget.

Kostenlos.

Faules Pack.

</satire>

5/5

Als Antwort auf cy

@nilspooker Erstaunlich, wie schnell aus autonomen Nutzern verlorenes Inventar wird.

Mal ganz unabhängig davon, dass hier sogar zwischen zwei unterschiedlichen Softwareprojekten migriert wurde. Sharkey und Mastodon sprechen zwar beide ActivityPub, aber daraus folgt nicht automatisch, dass jede Komfortfunktion zwischen beiden identisch funktioniert oder überhaupt vorgesehen ist. “Follower verlustfrei von Software A nach Software B übertragen” ist schließlich kein Naturgesetz. (1/3)

Als Antwort auf cy

@c1pher Isso. Deshalb muss man sich als Nutzer*in wirklich gut überlegen, wo man seine eigene Zeit und Energie reinstecken will. Ich arbeite als Anwender deshalb mit Apple-Rechnern und Programmen der bösen Firmen und nicht mit zusammengefrickelten Linux-Kisten (auf denen zwei Drittel meiner Programme eh nicht laufen), die aber tatsächlich für Hobby-User voll ok und mehr als ausreichend sind.
@cy
Als Antwort auf cy

Vielleicht möchten Menschen einer bestimmten Instanz bewusst nicht folgen. Vielleicht blockiert ihre Instanz die neue. Vielleicht lehnen sie deren Moderationspolitik ab. Vielleicht möchten sie schlicht selbst entscheiden, wem sie folgen und wem nicht.

Aber in der Erzählung kommen Follower oft nur als Besitzstand vor: 2.000 weg, 3.000 da, 500 verloren. Als wären das Umzugskartons und keine Menschen. (2/3)

Als Antwort auf cy

@c1pher Wenn ich mir ne Kiste zulege, will ich, dass das Daing nach spätestens zwei Stunden komplett rund läuft wie vorher. Mehr will ich seit 30 Jahren nicht, das ist keine Atomphysik oder Gehirnchirurgie. Gab aber auch da leider in den letzten 10 jahren genug Gedöns, bei dem ich im Terminal irgendwas frickeln musste, weil die es nicht auf die Kette kriegen, das mal nutzerzentriert zu implementieren, schlimm genug.
@cy
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mastodon - Link zum Originalbeitrag

cy

Interessanterweise besteht meine angebliche Weltsicht hier lediglich aus der Annahme, dass Follower eigenständige Menschen mit eigenen Entscheidungen sein könnten.

Falls das bereits als Anmaßung gilt, liegen unsere Auffassungen tatsächlich recht weit auseinander.

Unbekannter Ursprungsbeitrag

mastodon - Link zum Originalbeitrag

cy

Du beschreibst gerade ziemlich präzise, wie Satire funktioniert.

Aus öffentlich geposteten Aussagen wird eine überzeichnete Figur konstruiert, um bestimmte Gedanken oder Argumentationsmuster sichtbar zu machen.

Dass diese Figur nicht die vollständige Realität einer Person abbildet, ist keine Enthüllung, sondern ihr Wesen.