Einige Atemzüge einige Wimpernschläge weiter und man ist wieder diesseits der Nacht, stolpert kurz, aber heftig über relative Zeitangaben und ihre gelegentlichen Unwägbarkeiten, umgeht in schlafwandlerischer Navigation die Katze im Flur, sucht und findet sich irgendwann am Waschbecken, die Hände im Wasser, den Geist noch irgendwo. Wäscht letzte Fragmente des Nachtschlafs von sich. Spürt die eigenen inneren Blicke auf sich selbst gerichtet, mehr, als man um diese Zeit ertragen kann, und lässt doch nicht ab davon, die eigenen Schwächen, die immer wieder in den Dämmerungsbereichen eines jeden Tags besonders sichtbar werden, zur Kenntnis zu nehmen, unzufrieden und irritiert zu sein durch ihren bloßen Anblick. Vor dem ersten Kaffee, Welt rauh, Seele nackt, Geschichten von Unheimlichkeiten und Nachsicht als Herausforderung. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day
Als Antwort auf Kristian

und ich dachte ich waere heute mit meinem 5h frueh auf. Die inneren Blicke auf sich selbst sind mir ein Urgetuem, und dann auch ganz wohl und genehm, denn darin greife ich zum Bande mit der Welt hinaus, wenn ich innen Ruhe entlang von Schauern der Praesenz finde. Diese Energie der Gegenwaertlichkeit greift in diesen Uebergaengen unheimlich weit, als ob wir Wesen nicht der unmittelbaren Umgebung waeren, sondern WeltraumfahrerInnen durch Raum und Zeit.