Zu früh, einmal mehr. Konstellationen in der Ecke des Fensters, Nacht schläft noch auf mattem Glas. Spuren von Morgen am Osthimmel, unsichere Dunkelheit auf der gegenüberliegenden Seite, dazwischen ein zwielichtiger Korridor, der nach Pfirsischen duftet und nach Staub und Büchern und den Geschichten vergessener Sommer. Erste Rituale, zeitlich minimiert, vor einem gnädigen Spiegel und trotzdem sich selbst eher noch aus dem Weg gehend. Kaffee, Routenplan, mitten in der Woche und immer irgendwo. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Morgenstunde, aber als ein Nachhall aller Gedanken, die die Nacht nicht in Träume zu formen gewillt war. Gewohnheiten wieder korrigieren, etwa an die ausgeprägtere Dunkelheit, die dichtere Stille, die Kälte der Luft, und vereinzelt die Ahnungen von Rauch über den Schornsteinen der Nachbarschaft. Wasser sprudelt kurz, gurgelt die Rohre hinunter, nimmt zumindest ein wenig Müdigkeit mit sich. Herstellen einer Selbst-Ordnung, die für Kontakt mit der Außenwelt geeignet ist. Und danach Kaffee. Brot. Und Übungen gegen das Verspannte, weil der Versuch nicht schadet. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Closing in on 7am and a first break to step out of a frantic early flow. Considering sleep intervals, late and early hours and the general possibility of reprogramming ones own state. Watching sun rise, breathing the cold morning air, feeling as present as somehow possible.

#outerworld #home office hours #waking to the day #the early city

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Wieder auf der anderen Seite der Nacht: Wilde Schatten wilde Bilder und der Morgen lässt nur erahnen, in welche Richtung sie ziehen. Bordstein unter den Sohlen, auf flachen Pfützen tanzen kleine krause Wellen. Eine Krähe mustert die Reste eines Döners neben der Mülltonne. Erste Kontakte mit dem Viertel, Blicke, ein Nicken als stummer Gruß. Aufwachen im Vorübergehen, mit der heller werdenden Stunde und merklich vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #stories of sleepy souls and restless minds

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Und wieder Dorfmorgen, wieder Gähnen in die Stille zwischen den alten Wänden. Kühlem Abend folgte kühle Nacht, der Samstag hüllt sich in erste Farben, aber die Häuser in Reichweite der Blicke schlafen alle noch. Holztreppe, Steinboden, enger Gang, Bad. Klarkommen mit dem Spiegelbild, Nadelstiche eiskalten Wassers, spürend, wie die Nacht in kleinen Stücken abfällt. Vögel jenseits des Fensters. Die Katzen halten sich noch versteckt. Ferne Glocken, kaum hörbar. Einige Ideen aufschreiben, bevor sie sich im Strom der Dinge verlieren. Ruhelosigkeit vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute!

#outerworld #the village and the hills #stories of sleepy souls and restless minds #waking to the day

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Andere Routinen und schlechte Gewohnheiten, etwa: Das Erwachen knapp genug vor der Zeit, so dass sich nochmaliges Einschlafen nicht lohnt und der Morgen trotzdem ferner ist, als man ihn gern wüsste. Navigation um unsichtbare Hürden, nackte Fußzehen an harten Ecken. Ein passend hartes Wort noch nicht zur Hand, die Sprache noch nicht wieder in Gang, somit bleibt missbilligendes Brummen als erstbeste Reaktion. Die Schatten sammeln sich in der Küche und sehnen sich dem Sonnenaufgang entgegen. Taktlosigkeit der Leere vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day #the stories along the lines

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Einige klapprige Minuten weiter ist man wieder Teil jenes Viertels, als wäre man nie anderswo gewesen, und kauft sich Brötchen, Joghurt, Obst in einer langen Schlange, in der um diese Zeit die Bürobewohner noch weitestgehend fehlen. Zwei junge Männer in Arbeitshosen diskutieren die Welt, und die resignierte Mutlosigkeit in ihren Stimmen steht in seltsamem Kontrast zu den aggressiven Sprüchen auf ihren Shirts. Aber vielleicht erkennt man auch immer nur das, was man sehen will. (Jalousien bleiben geschlossen, das Wasser ist zu warm, blockierte Lücken zwischen Terminen, das Hoffen auf Wirksamkeit und eigene Robustheit im Lauf durch den heutigen Parcour. Andauernd heiß gelaufen, immer noch keine Abkühlung.)

Dachkonstruktion und blauer Himmel, gesehen durch den Schlitz inmitten von zwei Jalousien.

📷 lost-in-moments

#lost in moments #outerworld #smartphonephotography #concrete city #waking to the day #office hours

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Als Antwort auf Kristian

Guten Abend Kristian. Ich hoffe, bei Dir wird auch bald etwas angenehmer mit den Temperaturen. Gestern haben wir auf dem Weg nach Hause im Zug aus Polen nach Berlin knapp eine Stunde gestanden und auf fehlenden Zugfahrer gewartet. Draußen 38,5°C ud drinnen die Klimaanlage war auf minimum gestellt...🥵👎 Ich wünsche dir ein schönes und erholsames Wochenende. ☺️👋