Frühwinternacht und Übungsbedarf im Temperaturmanagement. Immer dünne Linien, immer schwierige Balance, immer wieder zwischen warm und kalt und doch immer irgendwie anders. Wenn das Jahr voranschreitet, schweigen die Vögel und die Stunden dort, wo das Dunkel sich zögernd auflöst, sind noch leiser als sonst. Wecker ignoriert, einige Posteingänge schon zur Kenntnis genommen, Tasse und Brett auf dem Tisch angeordnet und ein Messer dazu und eine kleine Kerze; Räume schaffen im Fluss der Zeit, bevor die Agenda wieder fordernder, der Takt schneller wird. Wirre Gedanken, wirre Stimmung und ein erster Kaffee dazu. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Dann ist es wieder an der Zeit, das Gewebe des Morgens zu entfalten. Oder zu entknittern - unsicher, welche Nuance davon wichtiger ist. Dünnes Haar, Stoppelbart, Nachtgesicht; dämmriges Licht der staubigen Lampe dämpft die Effekte ersten Blickkontaktes mit dem frühen Spiegelbild. Lauwarmes Wasser sprudelt in weiße Keramik und gelegentlich treibt wieder die Frage nach oben, warum es außerstande ist, um diese Stunde richtig heiß oder richtig kalt zu sein - nicht, dass die Antwort außerordentlich viel Relevanz hätte. Immer noch knapp vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #waking to the day #the early hours #concrete city #stories of that deep silent void just before dawn

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Einmal mehr, knapp zu spät und doch viel zu früh für einige der eigenen Subsysteme. Gedankenexperimente im Leerlauf, Sinnieren über Verschlagwortungen und Information und Wissen und die fehlenden Verbindungen zwischen All Den Dingen. An viele Seitenwege dieses Monologs wird man sich später nicht mehr erinnern und vermutlich ist dieser Umstand ein Geschenk. Kaffee und Knäckebrot, der Kühlschrank hustet, eine Obstfliege flieht aufgeschreckt gen Küchendecke. Mittwoch, noch rauh und formlos und fast schon unterwegs auf die andere Seite der alten Stadt. Habt es mild heute!

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Zustandsbestimmungen im mentalen Nirgendwo: Den dunklen Stunden entwichen und trotzdem noch viel zu weit vor jeglicher ersten Spur neuen Tags. Stille, greifbar. Fühlbar in den Höfen zwischen alten Mauern, knirschenden Türen und Bäumen, die mit jeder Woche schneller empor ragen zu scheinen, Himmeln entgegen, die um diese Zeit in diesem Zustand der Wahrnehmung genau so unerreichbar wie unsichtbar sein können. Rauchige Luft, wärmer als angenommen. Ein Bus da draußen in der Kreuzung. Eine Benachrichtigung, viel zu laut, ein Faden, der die Nacht überdauert hat. (Kaffee. Eingangsbereinigung. Ein erster Tastentanz. Taktlos, aber entschlossen. Habt es mild heute.)

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Mehr Wandeln als Schlaf: Träges Badlicht hinter geschlossenen Lidern. Puls und Atemzüge und Wasser in den Rohren, Konversation mit müdem Haus und das Kalte der Nacht hält sich hartnäckig. Kaffee und Brot. Hochstapler, Taschenspieler. Die Zwischenrealität dort, wo sich Tagesphasen ihren Platz streitig machen. Und immer noch zu müde. Habt es mild heute.

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Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Wieder Dorfmorgen. Der anderen Umgebung gehören andere Nächte, auch wenn sie nur teilweise ruhiger sind. Den frühen Tagen gehört eine andere Stille, deren Vertrautheit tief sitzt und sich trotzdem mit der Zeit verfärbt. Wenige Häuser in Blickweite, hinter kahlen Bäumen. Geschlossene Fensterläden, Ziegen auf der Wiese am Bach, mehr vermag die Aufmerksamkeit zur Stunde noch nicht einzuordnen. Erstes Wasser, weit vor dem Kaffee, und langsame Vorwärtsbewegungen. Noch halbwegs linkisch, aber immerhin. Habt es mild heute!

#outerworld #the village and the hills #waking to the day #stories of late dreams and early mornings

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Schlaf in hellen Nächten. Und andere Unregelmäßigkeiten. In der Schnittmenge zwischen Wirklichkeit und Traum liegt all der Boden, aus dem morgendliche Ruhelosigkeit sprießt und wuchert und dornig über Haut kratzt und die Sicht verengt. Unten grummelt Badewasser in alten Rohren, eine Tür schließt, eine gesichtslose Stimme gähnt laut und jedes Gähnen ist ohnehin ansteckend, ganz gleich, wie viel Struktur und Abstand zu trennen scheint. Immer wieder Kaffee, immer wieder Seesterntasse, immer wieder diesselbe Tischdecke und diesselbe Routenlosigkeit und diesselbe Stille, bevor sich der Sonnenaufgang einfinden mag. Habt es mild heute!

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Unruhig zu lang, wach und nervös zu früh, um pünktlich mit der Uhr übernächtigt und schlafensmüde zu sein. Navigation badwärts, vollständig ohne Aufsicht des eigenen Bewusstseins, und von dort zurück unter Küchenlampe, Küchenfenster, Küchenmorgenhimmel. Ein Griff an den Kessel, ein kurzer punktueller Schmerz beseitigt Unsicherheiten über schon Erledigtes und synchronisiert inneren und äußeren Zustand. Kaffee ebnet zerknittertes Denken, und für manche Themen braucht die Stunde noch keinen Raum. Habt es mild heute!

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Mond fand Ruhe. Nachtschleier, hängen geblieben in Bäumen und Gestrüpp und den eigenen Borsten, außen wie innen. Wecker klingt ähnlich kratzig und rauh wie das erste Wort, das man selbst dem Tag anvertraut. Kostüme abstreifen, neue überziehen. Kaffee aufgießen. Brot, Obst, Stadt, Weg, Realitätsvermessung. Habt es mild heute.

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Mit dem verklingenden Abend fand die Nacht ihre eigenen Fiktionen, aus weniger Worten, mehr Bildern und gefolgt von einem Morgen, in dem alles sofort und erinnerungslos verweht. Zurück bleiben eine Ahnung bekannter Orten aus geflohenen Jahren, zwei oder drei Akkorde und ein Schnipsel Text, zu allgemein, ihn irgendetwas zuordnen zu können. Über dem Kühlschrank verweilt eine Fliege reglos auf dunkelgrüner Wand. Kastanien in einer Schale mit Blumen-Ornamenten, Kaffee in jener Tasse, an der eine schwer zu erklärende Gewohnheit hartnäckig festhält. Wieder spürbar vor der Dämmerung ist der Tag noch zu jung selbst für sinnvolle Fragen. Von Antworten ganz zu schweigen. Habt es mild heute!

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Montag also. Verkürzte Ladezyklen, Schlafmodus mit Lücken und irgendwann versucht die eigene Logik, ihre verschiedenen Routinen wieder zu wecken. Noch kein Licht in den Häusern gegenüber, noch keine Schritte auf kalten Stufen. Im Bad wirkt die Lampe trüber als sonst, das Wasser bleibt gewohnt lauwarm und erfüllt nicht jeden anzustrebenden Zweck. Unruhiges Spiegelselbst, keine Schwingungen im Blickkontakt und der Tag ordnet sich erst nach Kaffee. Vermutlich. Habt es mild heute.

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Und dann: Träume, um noch einmal den vergangenen Tag nachzuspielen. Aufwachen im Zwischenlicht. Die ersten Minuten vergehen an der Frage, inwieweit der Regen, der durch die dunklen Stunden wehte, Teil dieser oder jener Welt war. Unten spielen, fauchen Katzen. Mülltonnen klappern, Gläser rollen. Irgendwo geht eine Tür. Sonntagmorgenmüde, nach den Kirchglocken und vor dem Kaffee. Habt es mild heute.

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November, ein Zwinkern später. Krähen diskutieren Laub und Nüsse, der Rauch der Feuerschalen liegt noch in den Höfen und letzte Träume wildern durch Büsche und Zwielicht. Das Viertel erwacht langsamer als sonst, und vielleicht darf der Morgen Raum für diese verhaltene Geschwindigkeit bekommen. Wochenende und sein eigenes Sammelsurium an Plänen, Kontinuität und eine gewisse Sorge, immer, vor den eigenen Grenzen. Habt es mild heute.

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Geisterschatten nervösen Schlafes, die Nacht als Hort einer Vielzahl obskurer Realitäten. Sequenzen verwoben in das Rauschen alter Röhrenbildschirme, nicht ganz nach Sendeschluss aber weit neben der Frequenz. Unten erwachen die Kinder und jagen den Morgen durch die Flure. Irgendwo entlang der Häuserwand an den Höfen öffnet eine Balkontür, Teller klappern, Küchengeräte lärmen. Ein Tag komplett abseits des Taktes, im weichenden Monat. Ein dünnes Gewand aus Plänen und die ersten Schritte bleiben immer diesselben. Habt es mild heute!

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In den Schlaf stolpern mit den späten Stunden, wieder zu sich kommen mit den frühen. Immerhin reichten die Träume bis über jene kritische Schwelle, vor der das innere Eigenleben aufwühlt und verstört. Blicke gen Uhr, Kalender, Hinterhof. Den schmalen Punkt der Gegenwart auf dem Band der Woche verorten. Verbindlichkeiten umformulieren. Kaffee kochen. Bunte Fäden für eine blaue Struktur, geschnitten in viel zu kleine Stücke. Jede Menge Überhang aus dem Gestern, dem nahen und dem ferneren. Reihenfolge als Herausforderung, wie immer. Habt es mild heute!

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The morning, too, as a vague world behind the boundaries of ones still sleepy perception.

Early dawn and a few spots of window light behind a hazy window.

📷 lost-in-moments

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(Diverse Klänge: Stärker werdender Regen, getrieben von böigem Wind. Gespräche der Menschen in der Warteschlange der Bäckerfiliale. Schwierig, wie so oft. Und das metallische Schlagen von Walnüssen, die Krähen auf parkende Autos fallen lassen. Draußen und noch nicht richtig weiter.)

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Ein brüchiger Schlaf ein Flickenteppich aus Traumbildern ein nächtlicher Spaziergang nach nebenan ein Innehalten im Ungewohnten. Zeitgefühl stolpert. Gegenüber spielen die Kinder am Fenster. Ein Hund zieht einen müden Jugendlichen hinter sich her gen Fluss. Noch keine Kerze, noch kein Kaffee. Der Morgen harrt seines Auftaktes. Habt es mild heute.

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Hinter der Nacht vertreibt das neue Licht Geister und Träume gleichermaßen. Sehr kurz die Zeitspanne heute vom trägen Erwachen zum vollen Bewusstsein: Andere Projekte, grobe Planung, genügend Unsicherheiten einschließlich der eigenen handwerklichen Talente, die Freude, Notwendiges anzugehen, und die mannigfaltigen bunten Sorgen, die sich aus praktischen Folgeabschätzungen ergeben. Wenn dienstliche Blick auf die Dinge ins Private trägt, werden Hürden höher, Wege länger - und der Hochstapler zum Dauergast, mit dem man vor dem ersten Kaffee ohnehin nicht verhandeln kann. Habt es mild heute.

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Verschiedene Welten, seltsame Träume, ein mentaler Bauchladen voller Kleinkram und ein Schrank voller Merkwürdigkeiten. Maschinen starten neu, Wasserkocher eingeschlossen. Fenster halb geöffnet, reifende Tomaten, Kräuter, zwei verschlafene Wespen und die Frage, welche Rundreise ein angespannter Suchender durch welche Nebengassen von Systemen nehmen muss, um wieder zu sich selbst und seinem Weg zu finden. Innehalten, den Atem spüren. Prioritäten zur Kenntnis nehmen. Einige Steine in das Puzzle bringen, hoffend, dass die Konturen auch später noch Sinn ergeben. Habt es mild heute.

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Eine Nacht in großen, ein Morgen in kleinen Schritten, und immer hinreichend verpeilt. Orientierungsversuche zwischen Schlafzimmer und Bad. Das heutige Licht stammt von den Zimmern gegenüber, halb geöffnete Gardinen und schwacher Trost in der Erkenntnis, dass die Tage der Nachbarn noch früher beginnen. (Wasser für Gesicht und Kaffee. Form herstellen, in Vorbereitung auf Kontakt mit der Außenwelt. Kurz vor dem Schritt auf den Asphalt, wach genug für die Routinen. Habt es mild heute!)

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Und wieder Weckertöne. Augenaufschlag, die Welt innerhalb mit der Welt außerhalb in Kontakt zu bringen. Hinter den nachtoffenen Fenstern schweigt und gähnt das Viertel. Bus in der Kreuzung, Straßenbahn hinter dem Fluß. Ein Hund bellt, Dosen klappern, eine dunkle Stimme schimpft in gedämpfter Lautstärke. Grelle Lampe des Kühlschranks, die Anzeige des Küchenradios schreit Zahlen an die matte Decke und es ist beeindruckend, in wie vielen Dimensionen ein Moment zu hell sein kann. (Kaffee. Knäckebrot. Marmelade. Noch kein Kalender. Freies Klettern im Tag vor den Führungsseilen der Zeit. Habt es mild heute.)

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Die Nacht brachte einen unruhigen Morgen, erst früh und dann spät und innere Stimmen sinnieren über Faulheit und Müßiggang und der erste Kaffee steht noch aus, zumindest die näher gelegenen Wirklichkeiten zu ordnen und einige Kanten zu begradigen, an denen der frühe Geist sich schneidet. Schritte nach unten, unrasiert und ungekämmt, mehr ein Gefühl als relevante Tatsache. Und das indifferente Viertel erwacht. Habt es mild heute.

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Hauptworte im erwachenden Selbst: Morgen, Dorf, Bach, Wiesen. Eine Wahrnehmung von Feuchtigkeit, unsicher, ob Regen oder nur Tau. Immer noch, immer wieder zu viel Informationen in zu kurzer Zeit, die eigenen Verarbeitungskapazitäten fahren nur langsam an und es ist mitunter verstörend zu beobachten, welche Aspekte zuerst ihre Aktivitäten entfalten. (Kaltes Wasser im Gesicht. Haare, Bart zurechtgestrichen. In den Bauch geatmet. Auf den eigenen Puls und das Vibrieren des Warmwasserspeichers gehört. Noch merklich vor dem ersten Kaffee, fertig genug für den Augenblick und seine Bedürfnisse. Habt es mild heute!)

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(E-Mail-Routinen. Lange Verläufe, sperriges Umschalten. Dazu erst zu warm, dann zu kalt, schlechtes Temperaturmanagement und kurzer Ausflug ins Freie. Die Bordsteinbewohner des dunklen Abends haben ihre leeren Bierflaschen sortenrein getrennt in Papiertüten zurückgelassen, denen der Regen merklich zugesetzt hat. Nach dem Lavendel des Treppenhauses trägt der äußere Morgen einen Hauch von Küstenwald und Steinen in sich und lässt die Sehnsucht nach dem Meer nahezu unbeherrschbar werden. Bewegung durch den Strom früher Passanten in die falsche Richtung, mentale Scheuklappen und unbewusste Ausweichmanöver. Wenn man die Augen zu Schlitzen verengt, werden alle Lichter zu hellen Sternen.)

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Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Von Adlern, Sternenhaufen und Seifenblasen. Mythen, Geschichten, konfuse Träume, die Zusammenhänge bleiben im Dunklen. Dafür klappern unten schon Tassen, irgendwo über dem Hof, eine Dusche rauscht, Türen schließen und alle Takte schwingen nebeneinander durch die Leere, die sich nur zögernd mit neuem Tag füllt. Kaffee, Brot und Käse. Von der Herausforderung, stillzusitzen, um nicht über sich selbst zu stolpern. Habt es mild heute.

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Viele wenige Wimpernschläge weiter. Die Wahrnehmung der Stunden passt nicht gut zur gemessenen Zeit. Andere Wecker in anderen Schlafzimmern und die eigene Stille zieht sich grummelnd in das dunkle Bad zurück, wo ganztägigen Zwielicht herrscht und die Welt hinter Mauern und Rohren stets gleich klingt. Plan, anders eng gepackt, keinen Einstieg gefunden und vor dem ersten Kaffee darf die Leere noch ihren Raum beanspruchen. Habt es mild heute.

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Einschwingen auf den normalen Takt. Noch zu früh, um sich zu Wertungen hinreißen zu lassen. Erster Kaffee, Krümel in der blauen Tasse, Blöcke von fühlbarer Dichte im Blau des Kalenders. Weit vor dem Sonnenaufgang sind die Schatten aller Dinge noch kantig und groß. Durchatmen, die Nasenspitze und die Stille kurz über dem eigenen Haupt fühlen. Langsam vorangehen in den Kleidern und Schuhen, die der Morgen braucht. Habt es mild heute.

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(Die Sauerteige haben sich erholt während der Nacht. Krähen und Elstern jagen einander über die Kreuzung, aus dem Haus an der Ecke klingt vielstimmiges Husten. Lichtmasten voller Fußballdekoration, leere Bierflaschen ordentlich sortiert auf dem Fensterbrett des Erdgeschosses. Ein Morgen, fast warm, mit Spuren von Sonne.)

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Wieder zu früh zu spät und aufgewacht und aufgestanden und all die Nacht klebt zäh an Haut und Gemüt. Unsicher, wann so etwas wie Ruhe einkehrte, drinnen, draußen. Jetzt rumpelt die Heizung, der Kühlschrank versucht, lauter zu singen, Wasser tropft und dem Moment wohnt viel mehr Wettbewerb inne, als es erforderlich wäre. Oder als man braucht, im erwachenden Sonntag vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

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Wieder Dorfmorgen. Leicht übernächtigt, unzufrieden mit sich selbst und irgendwie dann doch beruhigt ob der gewohnten Stimmung. Schritte über dösende Straßen, Schuhe und Füße lassen sich nicht am Klang erkennen und das Echo der Häuser verebbt schnell im Unterholz. Ein Huhn in der Wiese ein Sonnenschimmer am Horizont ein unfertiger Protokollpunkt auf mentalen Listen. Vor dem Kaffee, unkonzentriert und ziellos. Habt es mild heute.

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Dorfmorgen und eigenes Raumklima. Die Zeit hinter den Träumen duftet nach trockenem Lavendel. Stadtkatze am Fenster, vorsichtig wachsam, der Gang der Dinge da draußen sucht einen passenden Weg durch Zwielicht und Gestrüpp. Am Rande des Tages, treibend mit dem Sonnenaufgang. Noch kein Kaffee. Entsprechend formlos und verknittert. Habt es mild heute.

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Immer wieder diesseits der Nacht: Schlaf als Navigation durch brüchiges Traumdunkel, den Nachhall des verflossenen Tages, den Klang naher Mücken. Aufmerksam genug, um schwer wirkliche Ruhe zu finden. Und dann das Erwachen des Tales wieder jenseits dieser Wände, vorsichtig, aber bestimmt. Erster Kaffee, Haare glätten, Stimmung auch. Vor dem neuen Aufbruch in die steinerne Weite. Habt es mild heute.

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Sonntag. Erneut zeitlos im schwierigen Sinne. Wetterbeobachtungen, noch kein klares Bild. Das Dorf bleibt unhörbar unsichtbar und trotzdem gegenwärtig. Kaltes Wasser auf den eigenen Falten. Nacht verfällt, Träume werden blasser, Puls nahe Normalwert und irgendwann ist der Augenblick wieder richtig und passend. Küchenform, Kaffee, Brötchen im Backofen. Genug Kanten, die sich polieren lassen. Habt es mild heute.

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Schlaf als nurmehr andere Form der Unruhe. Erahnen, aus welcher Richtung der Morgen dämmert, bislang ohne viel Erfolg. Noch weit vor dem ersten Kaffee, Selbstwerdung an anderem Ort und Grobplanung für die nächsten Schritte. Wörtlich gesehen. Dankbar für den Luxus, ohne Eile zu sein. Habt es mild heute.

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Kurze Nacht, frühes Erwachen, bislang kein Hahn, dem Morgen zu krähen. Noch keine rechte Stimmung für Muster und Charakter dieses Tages, irgendwo zwischen Dankbarkeit, Sorge und scheuer Hoffnung. Dafür ein erster Kaffee und mentale Streckenbegehung. Fokus in der Stille des Augenblickes. Schon halb auf der Straße. Habt es mild heute.

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Nach den Stürmen der Nächte ein Wind des Morgens. Selbstentfaltung im Wortsinne. Auf vielen Ebenen noch nackt, sehr unsicheres Gefühl. Unten schließt die Tür, Küchenmusik verklang. Treppenhauslachen. Wasser im Becken. Die Höfe warten auf ersten Glockenschlag, ein lauter Vogel erklärt die Wirklichkeit und dazwischen erstreckt sich Raum, der zu befüllen ist. Formfindung am Rande der Dämmerung. Habt es mild heute.

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Nachtruhe, Morgenstunden, frühe Vögel und irgendwie schien der Weg noch kurviger als sonst. Innere Uhren ticken immer gleich, und die Nachbarschaft findet heute auch schneller als sonst in die Woche. Gähnen im Antlitz des Spiegels. Keine Rasur, nur knappe Wäsche, und Kaffee ohnehin, bevor sich die Strecke öffnet und man wieder den Schwung aufnimmt, auf dem man durch den Tag treiben möchte. Habt es mild heute!

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Dorfmorgen nach den Glocken: Tonlos und noch farblos. Beiderseits der Fenster ringt der Tag mit zäher Dunkelheit, nur langsam kehrt das Bewusste in die wirren Träume zurück. Der Bach, der Brunnen, die Vögel im Strauch. Ein Hund bellt, und bisher ohne einen ersten Kaffee bleibt der Schwung sehr begrenzt. Habt es mild heute.

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Freitag, gänzlich anderer Takt neben allen Routinen. Die Nacht zurücklassen, das matte Badlicht auch. Durchzug von Fenster zu Fenster. Herbst in der Luft, Herbst im Gemüt, einmal mehr. Das Treiben des Viertels hören, den eigenen Atem, den eigenen Puls. Kommunikation umgeleitet, Ablagen aufgeräumt, und darauf warten, dass die Bilder hinter geschlossenen Augen stiller werden. Kaffee und Kerze. Aufbruch in die neuen Stunden. Habt es mild heute.

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