Stundenglocken, Radiostimme, noch immer keine bessere Idee für Weckrituale. Und noch immer keine Chance, spätem tiefem Schlaf zu begegnen, der die Seele intensiver zerknittert als die gesamte nächtliche Unruhe davor. Spiegelselbst, unbesehen, die Blicke überfliegen längst wieder mentale Visualisierungen von Kalendern und Reihenfolgen. Noch kein Kaffee, aber zumindest eine grobe Vorstellung von Dingen. Den erforderlichen. Aber zumindest auch den erfreulichen. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours #stories to tell the early morning

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Finally, concluding day and weekend with that fragment of an hour, standing in an open window frame and letting the new dark flood into these quiet rooms. Noise from the pub, the scent of food and the chatter on the sidewalk, near the bus stop, make the evening seem earlier than it actually is. Spotlights tracing skies. Random fireworks again because no reason too small for that. Letting time pass, readying for the week, common procedures and the usual mood that's never wearing off. Sleep tight everyone wherever you are.

#outerworld #concrete city #evening rituals #sunday passing and the new stories unwritten

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Nach dem Mittag erwacht auch das andere Viertel langsam zu neuem Leben. Musik treibt aus offenen Kneipen in graue Himmel. Passanten drängen sich durch Engstellen. Unter den Bäumen des Steinplatzes wird geraucht, aber da ist kein Tabak im Duft. Telefone, Kopfhörer, Gespräche sind laut zu führen. Die Sichtbaren verdecken das Unsichtbare. Und es ist leicht im Moment, unsichtbar zu sein.

#outerworld #concrete city #afternoon deviations #late sunday #all these stories

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Sonntag in anderen Stadtregionen. Ein Spielplatz, Väter, Kinder und man fühlt sich zwei Generationen älter, wie über Nacht. Daneben dichte Hecken. Luxusfahrzeuge vor modernen Wohnanlagen, sauber geharkte Beete und ein ebenso sauberer Springbrunnen und es stellen sich wieder diese grundlegenden Fragen, zu Lebensweisen, Abgrenzungen, Miteinander. (Eigene Gartenwildnis. Ein kalter Wind, übervolle Wassertonne und im Schatten kriecht Gänsehaut unter die Jacke. Graublauer Himmel und Ziellosigkeit des Nachmittags.)

#outerworld #escapism #concrete city #stories in between days and seasons

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☀️ Letting go of the early clouds. Come clarity with the first conscious actions. Not fully of course, but at least enough to steer into the hours with a rough idea and determination. Seeking the embrace of the forests and the closeness of a lake, still missing the shores of the sea a bit more than usual.

#outerworld #sundays #concrete city #summer moves on

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Wieder auf der anderen Seite der Nacht: Wilde Schatten wilde Bilder und der Morgen lässt nur erahnen, in welche Richtung sie ziehen. Bordstein unter den Sohlen, auf flachen Pfützen tanzen kleine krause Wellen. Eine Krähe mustert die Reste eines Döners neben der Mülltonne. Erste Kontakte mit dem Viertel, Blicke, ein Nicken als stummer Gruß. Aufwachen im Vorübergehen, mit der heller werdenden Stunde und merklich vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #stories of sleepy souls and restless minds

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A lot later again. Calmed down but just a bit. Inner noise less annoying, wheel of thoughts turning a little slower. The hypnotic silence of watching a city neighbourhood make it into a cold night, shadows and silhouettes behind closed windows, a fire burning in the backyard, scent of wood and leaves and smoke. No stars in those clouds, no moon no dreams so far, but also no hurry. Sleep well everyone wherever you are.

#outerworld #concrete city #late stories past twilight #half awake half asleep

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Nachmittagswelle: Fortsetzung zu vieler Geschichten parallel. Immer nur in kleinen Schritten. Verläufe werden länger, Zeithorizonte wandern nach hinten. Lavieren zwischen Planungsroutine und dem Überdecken von Schlaglöchern, aber vielleicht gibt dort keinen Unterschied. Unbewegt und verspannt wie so oft.

#outerworld #home office hours #afternoon deviations #concrete city

serendipity hat dies geteilt.

Schnell ist der Freitag wieder über den Dachfirst gewandert, gießt Sonnenwärme in ein ausgekühltes Zimmer, lässt eine grobe Vorstellung entstehen von der Zeit, die seit dem ersten heutigen Blick über die Höfe verstrichen ist. Die Freuden des Ungeplanten: Aufgabenlisten umstellen, Abhängigkeiten neu verknüpfen, Gespräche führen und hoffen, dass das Faktische dem Gewünschten nicht allzu sehr im Wege steht. Enthusiasmus ringt mit Müdigkeit, einige Steinwürfe weiter werfen die Dachdecker Abfall und Steine in den Metallcontainer und jede Landung fährt wie ein Blitz ins eigene Mark. Pausenmodus, unsicher und mit schlechtem Gewissen. Und dann schnell wieder verbunden, bevor der Abstand zu den Dingen zu groß wird.

#outerworld #concrete city #home office hours #the stories along the lines

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10am and stumbling forth. Moving blocks out of the way, postponing and filling the weeks to come, slighty unhappy with the amount of things to actually end up resolved. Trying to connect to remote systems again. Learning the numerous ways to fail at this. Listening to the sound of the street, the noise of the construction site. Randomly ending up in unsettling reflections of how to fill ones own life and how much relevance and purpose things to span ones days weeks months actually may have. Been there before. For sure.

#outerworld #home office hours #concrete city #the stories along the lines

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Andere Routinen und schlechte Gewohnheiten, etwa: Das Erwachen knapp genug vor der Zeit, so dass sich nochmaliges Einschlafen nicht lohnt und der Morgen trotzdem ferner ist, als man ihn gern wüsste. Navigation um unsichtbare Hürden, nackte Fußzehen an harten Ecken. Ein passend hartes Wort noch nicht zur Hand, die Sprache noch nicht wieder in Gang, somit bleibt missbilligendes Brummen als erstbeste Reaktion. Die Schatten sammeln sich in der Küche und sehnen sich dem Sonnenaufgang entgegen. Taktlosigkeit der Leere vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day #the stories along the lines

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Early late hours, home under a setting sun and not really content with what the day held, but then again this not being an experience all too new. Trying to count the different shades of colours that make up the late sky to finally give up on it. Golden leaves, in a soft and almost invisible movement, randomly amazed to see how much the trees by now surpass the houses on the other side of the road. A new line of candy-coloured fairy lights on the balcony next door, and two silhouettes wrapped in hoodies. Moments of a waning summer. Have a peaceful evening wherever you are.

#outerworld #concrete city #later that day #stories in between days and seasons

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Stadtbunt, Stadtgrün, Stadtgrau. Orte, die nicht direkt abstoßen, aber Erinnerungen auf links drehen und ein unscharf bedrückendes Gefühl zurücklassen. Alte Cafés verschwanden, das neue hat schon geschlossen und am Schaufenster strahlt jenes zweifach gestrichene gelbe B. Klaviermusik und tiefer Gesang von irgendwo, ein junger Bürobewohner steuert sein schwarzes Monstrum unsicher durch die enge Gasse. Mittendrin und doch etwas außerhalb. (Wenn all das Verspannte, Nervöse, Verstörende plötzlich abfiele ... was bliebe dann?)

#outerworld #the stories along the lines #concrete city #afternoon deviations

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Etliche Kontextwechsel und Atempausen und Schnellstarts weiter haben sich Gedanken, Infrastruktur und Tagesform einigermaßen wieder gefunden. Blasses Blau inmitten eines Sees aus Wolkenwatte, dichter Verkehr, gelegentlich hört man Stimmen schimpfen, der Briefträger schiebt sein Rad den Bordstein entlang und gegenüber diskutiert der Hausmeister mit einem Anwohner, der in Büro-Anzug und Hausschuhen unfertiger und weniger ernsthaft wirkt, als Mimik und Gestik es sich wünschen würden. Vorsichtige Bewegungen, mit und gegen den Uhrzeigersinn. Vervollständigen von Protokollen, Posteingänge leeren, Postausgänge ordnen. Nächstes Kapitel.

#outerworld #concrete city #home office hours #the lightness of late summer clouds #where we do what we do

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

(Gegenüber verrichtet ein Wecker seine undankbare Arbeit, in viel Hingabe seit etlichen Minuten und es ist erstaunlich, dass der Rest des Viertels immer noch mehrheitlich in Schlaf verharrt. Erste Handgriffe, erste Markierungen auf Listen, erste übersehen Anforderungen und eine zusätzliche Runde um ferne Systeme und ihre digitalen Außengrenzen. Hinter der Wand klappern Tassen auf dem Küchentisch, unten lachen die Kinder. Langsam wird es hell in der Straße.)

#outerworld #home office hours #concrete city #early morning

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Monologe und Dimensionen. Auch: Der Versuch, sich die Welt zu erklären, bis man nach weniger als einer halben Stunde aus dem Traum im Traum im Traum erwacht und auf dem Rand der Badewanne sitzt, gähnend und erschöpft wie nach einem Marathon, den wohl auch bestenfalls das Selbst in anderen Realitäten bewältigen könnte. Zu warm, zu düster, zu viel und zu unschlüssig; der Tag ordnet sein Gewand und rückt die Brille zurecht. Wieder ein Schritt. Ganz langsam. Und wie immer nicht vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #all these stories

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Returning. The skyline, the city lights, the illuminated bridge, some bright shimmering dots floating on quiet waves. Meadow conversations, in different languages and moods. Barking dogs, chasing each other. Late bats on erratic lines and stars to notice the more the longer tired eyes keep watching the velvet cosmic void. Grateful spectator, astounded ever again. Have a soft night wherever you are.

#outerworld #concrete city #always in between #the sleep is a slow story

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Anderswo: Rasenmähermänner und weiße Schmetterlinge. Brandmaus sucht Wege durch Kompost und Gras. Stilles Theater bewegter Tomatenblätter, abstrakt, keine Handlung, keine Pointe. Junge Buchfinken im Gebüsch, hinter den Zäunen grüßt man einander und geht weiter, um nicht im Gespräch bleiben zu müssen. Knospende Herbstastern. Und der Geschmack von reifen Pflaumen.

#outerworld #concrete city #escapism #urban gardening

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3pm. No service, no accounts, no connection. A few moments for the voice to recover, for the mind to refocus, for the old context to be gradually swapped and the new one loaded. Human mind not working like a machine but certain patterns seem all too familiar. That uncanny seconds until names, faces and roles match again. Hazy lights cloudy horizon.

#outerworld #office hours #concrete city #the pitfalls of communication

Ein Zwinkern weiter, Mittagslicht, Mittagsschatten und ein Brötchen zwischen zwei Terminen. Die fixen und beweglichen Aspekte des Kalenders kommen einander in die Quere, Ruhezeiten schrumpfen. Gegenüber auf der Terrasse rücken sich neue Gäste ihre Liegestühle zurecht. Der nervöse Sonnenschirm lässt böigen Wind vermuten. Eine Horde Bürobewohner tummelt sich unter den Baumkronen der Innenhofbäume, immer wieder vor den Linsen eines hektischen Fotografen, der Posen, Bewegungen, Blickrichtungen vorgeben will und mit der Sturheit seiner Klienten zu kämpfen hat. Reglose Goldfische im Teich, einige Tauben auf der Reling, jede Menge Metallgrau unter blassem Himmel und die Stunden fliehen ungebremst.

#outerworld #concrete city #office hours #where we do what we do #all these stories

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Heute zu viel Eile zwischen den Vierteln. Bäume, Vorgärten, Fassaden, Schotterbrache verschwommen links und rechts, Fahrtwind im Gesicht, und Fliegen in den Haaren. In einigen Bereichen hat die Stadtwildnis selbst auf den Wegen Kontrolle übernommen, und das chaotische, dichte Grün und sein Schattenspiel bietet einen freundlichen Kontrast zum staubigen Asphalt und Beton. Tiefgarage, Hausmeistergespräche, Wartungsintervalle. Aber zumindest der Fahrstuhl ist derzeit nicht betroffen. Die Jalousien bleiben geschlossen, Augen halbwegs geöffnet. Noch nicht vollständig anwesend.

#office hours #outerworld #waking to the day #concrete city

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Morgen, wieder zu früh und mit noch sehr viel mehr Gepräge von Nacht in sich, als es dem Geist, der Seele gerade gut tut. Reglose Augenblicke am Küchenfenster. Das Lauschen in die Dunkelheit hinein, in die schlafenden Häuser und die Klänge ihrer Träume. Unerkannte Vögel, ein lautes Gähnen, irgendwo Radiostimmen, verzerrt und surreal. Wasserkocher und Krümelkaffee. Büromittwoch. Und doch noch immer hier. Wartend, dass sich die Welt möglichst ohne viel Zutun finden will. Habt es mild heute...

#outerworld #concrete city #the waking hours

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Finally, once more, the evening and its glitches. Little remains of the day, like sawdust that fell from the hours going through, coating desk and books and windowpane and mind and blown into unknown distances by an invisible wind. In between different moods, few of them really kind, and trying to settle and wait for the dreams to catch up, lacking any real better ideas. Stories of rationales and strategies and ones own fallability. And too early for the soothing light of stars. Have a calm night wherever you are.

#outerworld #concrete city #later that day #half awake half asleep #all these stories

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Mittag zwischen Tür, Angel, Tisch, Terminal. Mittag als knappe Zeit für Auffüllen der eigenen Energie, zum Zurechtrücken und Aufräumen im Stapel der begonnenen Dinge, die nach vorn drängen, Fragen stellen, Entscheidungen abverlangen, sich gegenseitig die Aufmerksamkeit streitig machen. Eine neue Flasche Wasser. Ein paar bestätigte Einladungen und eine Flut an Benachrichtigungen, die man erst einmal unbesehen vorüberfliegen lässt. Das Wichtige wird auf jeden Fall übrig bleiben. Immer noch verschattete Fensterfront, aber die drückende Wärme lässt etwas nach. Konzentration schlägt Müdigkeit.

#outerworld #office hours #concrete city #where we do what we do

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

10am and on. Dissatisfied and too slow too fast. Reprogramming oneself in this way or the other, intended or unintended, while weeding the planned out of layers and layers of the unplanned. Sneaking along the walls to enclose the day.

#outerworld #office hours #concrete city #all the impossible realities

Am Rande neuer Dämmerung ist das frühe Selbst noch damit beschäftigt, mit vager Orientierung durch die Fußangeln letzter Traumbilder zu steuern. Bad, eine Fliege vor dem Spiegel, eine angespannte Katze mit starrem Blick etwas weiter unterhalb auf dem Fußboden, und ein kurzes Unwohlsein in der Position genau dazwischen. Dinge zurechtgelegt, Dinge vergessen: Wochentag, Kleidung, Besteck, Seestern-Tasse. Erster Kaffee, gegen das Zerknitterte auf allen eigenen Oberflächen. Das Struppige wird dem Moment noch eine Weile erhalten bleiben. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the waking hours #kitchen mood

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9pm and on. Exercising new routes and again and again ending up on old tracks. Overcoming forces of habits as a tedious daily work. Also, spending increasingly more time setting things straight late, knowing the self of the early hours is increasingly unforgiving when it comes to missed details. A late bus departing, a taxi waiting in the middle of the streets, suitcases, backpacks and cigarettes. Giving up on finding good music for this evening. It adheres to its own melody. Sleep tight everyone wherever you are.

#outerworld #concrete city #later that day later that night #always in between

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

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It seems that every season has its own aesthetics but just once, across all the years. And as soon as passed it will end up a soft warm memory in pictures that are special, no later one to look, feel similar again. No matter how hard one tries.

Blue sky, white clouds, black trees.

📷 lost-in-moments

#lost in moments #outerworld #concrete city #smartphonephotography #summer moves on

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(Unschlüssig immer noch, lose Enden, Gartenflucht. Den Flieder entkernt, Ränder um Beete geformt aus schweren trockenen Ästen. Ein paar Steine weniger, ein paar Kurven mehr, die Hände duften nach Minze und Gras.)

#outerworld #concrete city #later that day #escapism #summer moves on

Suspending a few threads, for now. Trying to change from formal to natural languages, which always feels a bit clumsy at first. Too, trying to change clothes, places, moods, in the sweat of the afternoon and the indicisiveness of temporary slowdowns. Worried by observations being more and more narrowed down to a very limited set of aspects of reality. And yet failing to widen this horizon in the time at hand. 3pm. Off and on again.

#outerworld #concrete city #later that afternoon #escapism

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Mittag, in Küche in Treppenhaus in Hinterhof und überall und nirgends zwischen zwei Terminen, dazu ein kurzer Imbiss und ein Glas Wasser und der Klang von Dachdeckerhämmern, die Nägel durch grobe Pappe schlagen, und Erinnerungen an Wiederkehrendes und der Moment hat Worte und Sätze, einen Schwall, der kein Ende findet, während viel mehr begonnen liegt, als beendet werden kann, und der schnelle Fluß der Tage immer mehr die Wahrnehmung für sich beansprucht. Dazu Stadtäpfel an einem Baum fast so hoch wie das Haus, weit oben ein tiefblauer Himmel, und das dahinziehende Jahr hinterlässt seine Zeichen inmitten von Spinnweben, Disteln und erstem trockenem Laub auf den alten verdreckten Steinen. Ein Klingelton, ein Summen in der Tasche, und die nächste Etappe beginnt.

#outerworld #concrete city #home office hours #where we do what we do

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Past 7am, still barely awake but already stepping ahead. Moon disappeared, a mostly quiet sky spanning a nervous early neighbourhood. Watching appartments get back to morning activities, kitchen movement, bathroom windows, cigarettes on balconies. And magpie spectators on oriel roofs, motionless and unimpressed.

#outerworld #home office hours #concrete city #where we do what we do

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Wochenerwachen. Erfassen der Anordnung diverser Gegenstände im Zimmer mit den beschränkten kognitiven Fähigkeiten ersten Tageslichtes, und der gewagte Versuch, daraus den Verlauf der Nacht außerhalb ihrer Traumbilder zu skizzieren. Auf einem Balkon lachen Stimmen, kurz, aber durchdringend. Jemand schließt Fenster. Fern tönt ein schwerer Güterzug, oder was auch immer die Ohren dafür halten im Teppich der ersten Geräusche neuen Morgens. Kaffee, Postfächer, Kalender. Routine kommt vor dem Schwung. Die Sonne lässt sich immer noch Zeit. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Fireworks again. Sound only, lights hidden behind houses. The big small city. Pictures of hours and days lining up, intertwined with the leftovers of conversations and the unresolved pieces kept on the shelf for later, in between the protecting covers of books. Sunday evening mood, a wave of perception making heart beat faster and mind race around itself at increasing speed. No stars so far, no dreams and still waiting for the new dark as a mental bedcloth. Unsure whether sleepy or tired. Have a soft night everyone wherever you are.

#outerworld #concrete city #sunday evening #always in between

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Die seltsamen Vorstädte: Schottergärten, Hecken, stählerne Zäune entlang schnurgerader leerer Straßen. Man ist allein mit sich, nur gelegentlich spürt man umgesehene Augenpaare auf sich ruhen. Wind, durchdringend und kalt unter glühender Sonne. In dieser Stunde scheint der Sonntag Extreme zu lieben.

#outerworld #concrete city #sunday afternoon

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

☕️ Another mug and closing windows, trembling in the breeze all of a sudden. Not really up to anything so far, even though nervous to not give more meaning to these hours.

#outerworld #sunday mornings #concrete city #waking to the day

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Past 10pm and the heavy lightness of an early night. Not able to escape the piano for now, remembering old melodies from when the years used to have their own sound. Spotlights dancing across a silent nightsky, there's music out there too but distant and unrelated. The joys and sorrows and odds and ends of the days to fly by, always just a dream from here. Sleep tight everyone, wherever you are.

#outerworld #concrete city #later that day later that night #always in between

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

(Ankämpfen gegen das plötzliche Verlangen, Beton zu fotografieren, trockene Blumen zu pflücken, zu lesen, zu schreiben, zu trinken vielleicht. Weil man zu sehr in sich hinein fragt. Sich zu oft viel zu wichtig nimmt. Und weil erwachsene Vernunft sich mitunter farblos und rauh anfühlt.)

#outerworld #late summer temporary escapes #concrete city #afternoon deviations

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