Somewhere in the morning: Bright light wide skies and a thin blanket of snow on the roofs. A freezing day, a little more structure by now but still slow.

#outerworld #concrete city #the winter in everything #waking to the day

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Zurück in den anderen Takt planloser Zeitlosigkeit, oder zeitloser Planlosigkeit; unsicher, was davon eher zutrifft. Morgenglocken als Erinnerung am Rande des Erwachens, die Nacht ein Heim für kalte Winde, die Stunde schon fast wieder verstrichen und doch noch hinreichend verknittert. Stadtbeton, leere Straßen, genickte Wünsche zum Jahr, buntes Konfetti schimmernd neben Glasscherben in einem Blumenbeet. Warten auf wärmere längere Tage, heute morgen irgendwann. Oder auf Schnee, in dicken schweren Flocken, als die bestmögliche Alternative dazu. Vielleicht. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Aufschrecken mit dem gewohnten elektrischen Ton, unsichere Blicke zu Wand Fenster Tür, bis sich Raum und Zeit wieder zusammenfinden und Tag, Stunde klar werden. Montagsfreitag, Freitagsmontag. Das Treppenhaus kleidet sich in Stille, entlang der Höfe schweigen Türen und Fenster und die eigene wache Gegenwart entsteht noch aus fliehenden Traumbildern, denen Handlung oder Struktur beizeiten abhanden kam. Ein tiefes Gähnen, der eigene Spiegel, das eigene Grau. Und noch kein Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Nur einige Stunden und unruhige Dunkelheit weiter findet der Tag seine Fortsetzung. Die Fenster kalt, die Decken noch warm und Sinnieren über Zahlen und Kalender, Vorsätze und Selbstwahrnehmung. Strecken abfahren, in Gedanken und weit vor Kaffee. Eine neue mentale Seite anlegen. Das erste Foto aufkleben. Und dann langsam los. Habt es mild heute.

#outerworld #the village and the hills #waking to the day

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Die Nacht, diesmal als Abfolge von Sequenzen aus Wäldern und Seitengrabenschatten unter fahlen Lichtfingern und da blieb jede Menge Müdigkeit zurück. Gähnen im Angesicht des Spiegelselbst. Gespräche beginnen wollen, aber noch keine Worte finden. Und die Frühe ist den inneren Themen ohnehin noch nicht gewachsen. Habt es mild heute.

#outerworld #the village and the hills #waking to the day

Dorfmorgen, Winter in allen Dingen. Der Nebel ließ seine weiße Decke auf dem Teil der Welt zurück, der sich im ersten Licht neuer Dämmerung vor den Fenstern dehnt und streckt. Erste hektische Schritte treppab, Bewegung auf kaltem Stein. Eisblumen, Vögel sammeln Körner aus dem Futterhaus, die schwarzweiße Katze schleicht um froststarrende Büsche und wartet darauf, dass die Haustür sich für den neuen Tag öffnet. Sinnieren über Vorzüge von Winterfell, und alle Gegenwart sortiert sich noch, spürbar vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #the village and the hills #waking to the day #the early hours

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Die zweite Nacht der Lichter, der zweite helle Morgen. Fragmente aus Merkwürdigkeiten, Halbschlafwelt, rauhe Luft und immer wieder das Durcheinander aus Geräuschen, das vom vorsichtig erwachenden Viertel berichtet. Eine müde Katze auf der Couch. Erster Kaffee zieht noch in der Kanne. Vorsichtige Schritte, mentale Unsicherheiten, Frühstück als Deja-Vu und Fixpunkt und Moment der Konzentration und Kontemplation. Gerade genug Ordnung für jetzt. Habt es mild heute... .

#outerworld #waking to the day #the winter and the lights

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(Und stiller Nacht folgt stiller Morgen. Irgendwo tönt immer eine Glocke, aber ansonsten ruht die Stadt, scheint die Luft zwischen den Dächern und Balkonen und Bäumen und Sträuchern noch wortloser als an anderen Tagen zu sein. Eine erste Kerze. Kaffee. In Erwartungen, aber auch noch in der eigenen Stimmung des Moments. Habt es mild heute.)

#outerworld #concrete city #the quiet moments #waking to the day

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Wieder ausreichend frühes Erwachen, irgendwann zähe Dunkelheit zurücklassend. Im Halbschlaf Träume verwoben, den Diskursen der Vögel gelauscht, den Bussen in der Kreuzung, der Müllabfuhr hinter der Nebenstraße. Schnell wieder im Jetzt: Ein kurzer Plan, ein anderer Plan, Stoppel glätten, das noch müde Gesicht abtrocknen, gemahlenen Kaffee in den Glaszylinder löffeln, mit Musik im Kopf, die sich hartnäckig nicht übertönen lassen will. Einen Anfang gefunden, unter warmem Zwielicht. Habt es mild heute!

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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(Wieder früh der Morgen, ein wenig kälter, ein wenig verknitterter, ungewohnte Bewegungen in ungewohntem Rhythmus und bei Wahrnehmung der Realität unsicher, ob der Wecker heute wirklich hätte wecken sollen und warum genau welcher Abschnitt der Woche im Kalender hängenblieb. Immer noch nachtdunkler, nachtheller Himmel, diffuser Schimmer und vage Silhouetten die Straße entlang von hier bis zum Park. Kaum Schritte, kaum Passanten, an der Haltestelle wartet der Fahrer auf seinen Bus und mit der ersten Zigarette findet sich dort unten der neue Tag. Habt es mild heute.)

#outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Sonntagmorgen, kurz nach den Glocken. In den Höfen sammelt sich das Echo zahlloser Küchen, Kaffeemaschinen, klappernder Teller und Messer. Reglose Bäume. Krähen im Dialog, jemand gähnt. Sinnieren über Festivitäten, Jahreszeiten, kurze und lange Tage und die Übergänge dazwischen. Winterwege, ohne Schnee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #sundays #waking to the day

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Suchen, als Anschlussthema. Etwa: Schlaf. Zugang zu Träumen, Ausgänge aus den trüberen davon. Stundenanteil der Gegenwart. Behelfs-Optik für Nahbereiche. Erste Worte an einem Samstag, der früher beginnt, als er müsste, aber wieder später, als innere Uhr und Empfindungen zulassen. Erste Schritte, gähnend in noch verschlafenes Halblicht, dorthin, wo der Morgen sich schon wäscht und rasiert. Zumindest in letzterem Punkt wird er keine Nachahmung beobachten. Die Bürgersteige liegen reglos bis hin zu den Wiesen am Fluss. Nebellose klare Dämmerung, fröstelnder Realitätsabgleich, weit vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #all these stories

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Nacht kam und schlich vorüber und schickt sich bereits an zu weichen, ohne richtig wahrgenommen worden zu sein, und vielleicht ist das für die knappen, begrenzten Stunden kein schlechtes Zeichen. Schon wieder Küche, halbwegs begradigt und umhüllt. Zwiegespräche mit dem Wasserkocher und dem kleinen Stern im Fensterrahmen und jener Fliege, deren Anwesenheit seit Tagen schon ebenso unerklärlich wie wahrnehmbar ist. Aufgaben der kommenden Zeit sichten, verteilt über verschiedene Listen und noch nicht imstande, diffizilere Konflikte zu sehen, zu beheben. Ordnungsrelationen und Wichtungen, knapp vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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(Blinzeln in mattes Licht, eine Fliege auf dem Badezimmerspiegel, ein Katzenschatten im Flur. Unstunden am Morgenrand haben ihre eigenen Geister. Das Treppenhaus erfüllt vom Echo entriegelnder Schlösser und fallender Türen, dann eilige Schritte und der kurze peinliche Moment, in dem fremde Musik noch nicht den richtigen Weg in fremde Ohren findet. Technik und ihre eigenen Herausforderungen. Und ein Taxi in zweiter Reihe. Dazu Kaffee, Brot, eigene Mobilitätsansätze für den Mittwoch. Verschiedene Dimensionen von Pragmatismus. Und andere begleitende Erwägungen. Gerade so wach genug. Habt es mild heute.)

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours #always in between

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Einmal mehr im Takt. Einmal mehr viel zu früh für die Stimmung, viel zu spät für die Liste an Dingen, die sich angesammelt haben, weiterhin ansammeln. Flur, Wohnzimmer, Bad, Küche, danach haben die Räume ihr Spätjahreslicht, Kaffeewasser beginnt im Kessel zu tanzen. Unscharfe Erinnerungen an das Schlaflose im Dunkel, und die Träume, die zumindest schlaflos wirkten. Bilder wie unter einer Staubschicht. Und fast nie Erinnerungen an Klänge. Ein Morgen im Winter, mit Frost und ohne Schnee und immer wieder einigermaßen neben sich. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Wechsel zwischen Zuständen, halb wach, halb träumend, immer nervös, irgendwie hoffend. Der Wecker plappert nebenan vor sich hin, hörbar, aber leise genug, es nicht verständlich bis ins Bad zu schaffen. Falten um die Augen, nicht nur vom Lachen. Die Haare kratzen unter den Händen, schwer, Müdigkeit und Schlaf abzuwaschen. Kaffee, Kerze, vorsichtige Konzentration für den Tag, die Woche. Habt es mild heute.

#outerworld #waking to the day #the early city #the sleep is a slow story

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(Und wieder einmal Dorfmorgen. Andere Arten von Kälte. Noch unentschlossene, spärlich beleuchtete Gegenwart hinter kleinen Fenstern. Unsicher, ob die Vögel da draußen wirklich zu hören sind oder nur in den Erinnerungen von anderen Zeiten am selben Ort. Kälte unter den Füßen, erste Gedanken, wortlos und karg. Die Träume der Nacht sind verweht, die Träume für die Tage noch nicht bereit. In sich unfertig und weit vor dem ersten Kaffe. Habt es mild heute.)

#outerworld #the village and the hills #waking to the day #stories of the light at the edges of dawn

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(Freitagmorgen. Urplötzlich. Das Gegenteil unruhiger Nächte ist tiefer traumloser Schlaf, der keinen Anfang, wohl aber ein abruptes Ende zu haben scheint. Orientierung in Dunkelheit, mit allen Sinnen und mit allen Sinnen nur halb, von der Auswertung des Erfühlten ganz zu schweigen. Vermutlich reicht die Wahrnehmung, um es bis Bad und Küche zu schaffen, Wasser über Extremitäten und in Gefäße fließen zu lassen, sich den Morgen überzustreifen, den man Stunden zuvor zurechtgelegt hat, und sich so lang dehnen und strecken, bis er sich nicht mehr kratzig und rauh anfühlt. Habt es mild heute!)

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

Sortierte Postfächer, gelöschte Benachrichtigungen, niedergeschriebene und vergessen Skizzen in zu wenigen Worten und zu vielen Adjektiven. Was uns umtreibt, wenn wir nicht schlafen. Noch keine Linie am Horizont, noch werden die Tage kürzer, die frühen Stunden dunkler, und die Stimmung zwischen Erwachen und Regelbetrieb ist ein fortgesetzt unerklärtes Phänomen, das man am besten schnell wieder vergessen will. Noch ein anderer Wecker schreit gegen die Taktung, Wasserkocher rauscht, Kühlschrank summt leise dazu. Melodienfindung in balkenloser Leere, noch weit diesseits neuen Lichts. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #where we do what we do

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Wieder entglitt die Zeit. Leere Zwischenräume ohne Erinnerungen, frühe Unruhe, Radiostimmen, plötzlich wieder im Jetzt. Stolpern aus Bett, Schlafzimmer, über die Schwelle, die eigenen Füße, die Dinge, die am Abend an falschen Stellen verblieben und eigentlich sicherer verstaut sein sollten. Unerfreuliche Worte verschlucken. Mit sich selbst hadern, temporären körperlichen Schmerz lokalisieren und zu vergessen versuchen. Noch kein Kaffee, rauher Hals, einigermaßen auf der Spur und dennoch fernab jeglichen Schwungs. Ein Motor startet in den Höfen. Garagentor schließt knirschend. Verschiedene Arten von Aufbruch in diesen noch dunklen Morgen. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

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Immer wieder nach der Nacht, ein Zwinkern ein Gähnen zwei Hände voll kalten Wassers ins stoppelige Gesicht; Luft anhalten, langsam zählen, ausatmen. Heizung erwacht in den Rohren in den alten Wänden, nebenan schimpft der Wecker, laut, aber kurz. Routine dieser Zeit des Jahres: Zimmer erhellen, stets in derselben Reihenfolge und annähernd zur selben Zeit. Weit über einer noch ruhenden Stadt, immer noch vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Wieder viel zu früh. Innerlich noch halb zwischen den Träumen, körperlich im automatischen Vorantasten durch die stilldunkle Welt. Spiegelselbst, kleine Augen, zerzaust und unordentlich. Keine anderen Erwartungen. Vor dem ersten Kaffee, Montagsroutinen, Pfade, Markierungen, und einige geplante Umwege. Vorsichtig wie immer, wenn man der Karte nicht recht vertraut. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Anderer Takt und noch immer vor dem Kaffee: Ferne Glocken, laut und fast schon fordernd. Geklapper von Tassen und Tellern aus Nachbarfenstern, unten plätschert Wasser in der Wanne, die Rituale haben keine Eile und trotzdem bleiben innere Uhren nachdrücklich und unerbittlich. Erste Schritte, Straße, Passanten, eine Krähe, eine verlorene Pizza in durchweichtem Karton. Reste von Nacht auf Stadt und Stimmung. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #sunday just before coffee

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Verortung in der Gegenwart: Unklarer jAugenblick, unklarer Tag. Und erste Einsichten finden nur zufällig zu irgendeiner sinnvollen Wirklichkeit. Übernächtigt, verschlafen, ohne Worte und die Welt scheint so viel wacher als nach anderen seltsamen Nächten. Wege durch den Morgen, durch die Stadt und ihre Nebenstraßen. Und dann Kaffee und Obst, hinter den alten Fenstern und unter altem Himmel. Gleichklang mit den Dingen, wenn auch nur für kurz. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Irgendwann schwindet auch diese Nacht. Immer wieder unsicher, was schwieriger ist - Stunden, die einem Wimpernschlag gehörten, oder Stunden, deren Augenblicke wahrgenommen, gezählt, umgedreht und wieder losgelassen wurden. Oder ob die Wirklichkeit dazwischen liegt. (Sicher tut sie das. In der Küche sitzt der frühe Morgen, gähnt und rührt in seinem Kaffeebecher. Katzenschritte im Flur, Vogelstimmen über dem Hof, harte Schuhe auf Kies und es ist Freitag und der Plan ist uneins mit sich selbst und dann sucht man sich doch wieder einen Anfang, um einfach zu beginnen. Habt es mild heute!)

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Kreuzend durch die Nacht auf Bahnen konfuser Träume, ein Wechsel aus Wachen und Schlaf, bis der Wecker die Stille zerreißt. Schlagartig verschwinden alle Bilder, und nur der erhöhte Puls und eine gewisse Benommenheit lassen das Bewegte der vergangenen Stunden noch erahnen. (Kaffeekrümel, Räucherkerzchen, Brot. Lose Fäden aus der Schublade fischen. Passende Farben wählen, Anknüpfungspunkte suchen. Erste Beschäftigungen, ohne viel Geschick, die Dinge zu entwirren. Habt es mild heute!)

#outerworld #concrete city #home office hours #waking to the day

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Nachtschlaf Morgenmüdigkeit kratzig außen und innen und die ersten Worte müssen nicht intoniert werden, sonst blieben die Ergebnisse wohl verschreckend. Bad, zu hell, zu laut, aber eigentlich sind keine Geräusche zu hören. Eigentlich braucht es nur einen Augenblick des Verzichts auf Gedanken, um der Stille des Stadtmorgens nah zu sein. Kleine Schritte. Große Schritte. Schlüsselklirren im Treppenhaus. Kaffee. Duft von Wacholdernadeln und Äpfeln, die den Sommer im Laub knorriger Dorfbäume verbracht haben. Kontextgrenzen und Bilderspiele, weit vor der Ordnung des Tages. Habt es mild heute!

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Wochenmorgen und Dezember. Lichterpunkte entlang des Hofes, wie reglose Glühwürmchen an einem Sommerabend aber die Luft ist kälter und die Stunde passt nicht und da sind Schablonen und Muster und Interpretationen und Deutungen und wenig davon ergibt Sinn, weder für sich allein noch in der Kombination. Stimmen, draußen und drinnen. Alte Radiohelden und die Moderation dazwischen überhören. Stattdessen wieder Kaffee aufgießen, den Plan zurechtlegen, erfolglos einige hartnäckige Falten aus seinem Gewirke zu streichen versuchen und schlussendlich das Zerknitterte einpacken, mit sich führen und auf die Momente in den Takten vertrauen. Noch immer viel weiter an der Nacht als am Tag. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

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Geschichten von Unruhe und Träumen, die beständig um die Grenze zwischen Wachen und Schlaf ringen. Erste Kirchglocken verklungen, Krähen in Diskussion über Unverständliches und das Muster, ahnungslos neben lauten Unterhaltungen zu verweilen, wiederholt sich wieder und wieder. Bettflucht, Schwere in den Füßen, Servernachrichten, noch kein Kaffee, dafür die abgestandene Luft des letzten Abends in ausgekühlten Zimmern. Momente, in denen die Dinge noch werden dürfen. Habt es mild heute!

#outerworld #concrete city #waking to the day #crow conversations

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(Gedanken, die im Halbschlaf verlorengehen, kommen auch mit den Träumen der Nacht nicht richtig zurück, geistern nur hartnäckig über die abgelegeneren Ecken imaginärer Spielfelder, immer nah genug, um noch zur Kenntnis genommen zu werden, immer fern genug, um sich dann doch nicht mehr greifen, erkennen, verstehen zu lassen. Unten quietscht der Fußboden, die Schritte wirken unsicher und zögernd und mechanisch. Taktungen der verschiedenen Etagen, Krümelkaffee, die Tasse mit den Muscheln und der erste Morgen wieder mit kleinem Stern unter dem Fenster. Eher dürftiger Erfolg darin, die Höfe zu erhellen, aber vielleicht zählt der Versuch. Habt es mild heute.)

#outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

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Und dann Neonlicht eines neuen Morgens, künstliche Wärme unter den Küchenfenstern, undefiniertes Wetter, undefinierte Laune und augenblicklich noch müde genug, Takt und Töne des neuen Tages zu überhören. Man spürt sich auf sich selbst einreden, versuchend, sich die komplexeren Gedanken zu entwirren, die den Träumen eigen waren und vielleicht besser dort verblieben wären. Nur wenig mehr als einen Monat vor Jahresende, noch kein Kaffee, und wahrscheinlich auch kein Schnee. Habt es mild heute!

#outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

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Stunden nach den Träumen, immer noch in der Nacht, Wechsel von Frequenzbändern in der Hoffnung, irgendeine Art von Resonanz zu spüren. Die Luft über den Höfen ist wärmer, als die letzten Nächte erwarten ließen, und trotzdem ausreichend kühl, um fröstelnd von Bett zu Bad zu schleichen. Schattenspiele, Zerrspiegel, man sieht größer aus, als man sich fühlt, und auch älter und das Licht der Stunde schmeichelt keiner noch so zurückhaltenden Selbstwahrnehmung. Skepsis und Zweifel, dazu Knäckebrot und Kaffee; Einstiegspunkte in die Programme des neuen Montag, merklich vor dem Sonnenaufgang oder einem Sinn für die Stadt da draußen. Habt es mild heute.

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Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Sonntagsdorfmorgen merklich vor dem ersten Kaffee. Zu weit entfernt, räumlich, zeitlich, um die Kirchglocken wahrgenommen zu haben. Noch kein Gefühl für Stunde Tag Wetter. Schritte über altes Holz, abwärts in die Tiefen des Hauses, durch noch schlafende Flure und Nischen in die hintere helle Ecke, vor der die Vögel das Futterhaus umtanzen, einander in die Quere kommen, Äpfel und Körner davontragen. Verbindungen herstellen, als erste Tagesaufgabe. Auch zu sich selbst. Habt es mild heute.

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Dorfschlaf, tief und schwer und unterbewusst unruhig, alle Bilder aller Träume vergessen und kein Gefühl mehr dafür, wo die Zeit seit dem Abend blieb. Ausgekühlte Zimmer, verschwommener Morgen hinter den Fenstern, eisiges Wasser auf rauher Haut, Benachrichtigungen angespannter Server, kleinere Unregelmäßigkeiten und die Summe üblichen Rauschens. Noch vor dem ersten Kaffee, Bewegungen außerhalb des Normbereichs. Habt es mild heute.

#outerworld #the village and the hills #waking to the day #the early hours

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Aufschrecken, wie man eingeschlafen ist: Unter trübem Licht des Stadthimmels, dem diffusen Schimmer wachender Häuserzeilen und Straßenzüge, mit dem Wind in den Fensterflügeln und den Träumen, die auf Seele und Wimpern kleben. Noch kein Kaffee, noch keine klaren Gedanken, und an manchen Tagen merkt man erst spät, wie schnell die eigenen Systeme um diese Zeit schon, noch schwingen. (Gesicht im laukalten Wasser. Strecken. Durchatmen. In beliebiger Reihenfolge. Und bloß nicht zu schnell. Habt es mild heute.)

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours still

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Bettflucht Nachtflucht aber verheddert in zäher Dunkelheit und badwärts getaumelt, nackte Füße auf kaltem Holz. Wasserleitung grummelt und schimpft. Irgendwo hinter den Wänden hustet man, kratzig und unruhig. Zu viel Licht glänzt auf den Fliesen. Noch müde hier und schon fast wieder im Tag. Unausgerichtet, vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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Nachtregen, aber unsicher, auf welcher Seite der Träume er zu spüren war. Müde Katze im Sichtfeld, genau so verschlafen, wie man selbst sich noch fühlt. Unten toben kleine Stimmen aus dem Kinderzimmer gen Bad, Türen schlagen, Lachen bohrt sich durch die Decke. Rumpelnde Heizung, verhallende Kirchglocken und Krähen über grauem Asphalt. Verheddert in dem Ansinnen, durch die Fenster das Ende der Wolken zu erspähen. Merklich noch vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute!

#outerworld #concrete city #early sunday morning #waking to the day

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Früher Morgen, Wochenende und manche Pläne werden erst deutlich, wenn man knapp davor steht. Kaffeewasser, Geschirr, die richtige Kleidung suchen, die richtige Stimmung und dabei immer noch nicht richtig ansprechbar, nicht mal für die inneren Dialoge. Warten auf die Sonne und darauf, dass sich das Wetter zwischen Herbst und Winter entscheiden möge. Mit einer sehr klaren Präferenz, im Augenblick. Habt es mild heute.

#outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

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