Im Grün: Loslassen. Umschalten. Mit den Blicken die Muster in Ästen und Blättern verfolgen. Rosenblätter sammeln. Ameisen beobachten. Ein Schluck Wasser und man spürt gewisse Defizite der eng geplanten Stunden. Der Vorabend hat eigene Prioritäten. #outerworld #concrete city #escapism #urban gardening

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Kissen auf harter Bank, Himmel und Blattwerk über den Augen. Das Rauschen der Böen im Geäst verschmilzt mit dem Rauschen des Nachmittagsverkehrs einige Steinwürfe weiter. Rosen blühen. Nebenan werden Beete begradigt. Dankbarkeit bleibt, für die Möglichkeit eigener Struktur im eigensinnigen Grün. #outerworld #concrete city #afternoon deviations #urban gardening

Umschalten. Weiterfahren. Der Himmel erzählt von Gewittern, der Wind hält am Frühling fest. Schleichwege um die anderen Schleichwege herum, gesperrte Routen, langwierige Baustellen und immer zu viel Interaktionen für die vorangeschrittene Stunde. Das Grün als Ruhepol und Abstand. Und als Ort der Dankbarkeit, auch für die Duldung dort draußen, ungeachtet eigener tagesgebundener Form und Energie. #outerworld #escapism #concrete city #urban gardening

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Nachmittag am Rande verschiedener Wachzustände. Bewegung lässt schwitzen, im Schatten kriecht ein kühler Schauer über die Haut. Aufschrecken, dann und wann. Ein Vogel krächzt, ein Tor knirscht. Sauerkirschen, Stachelbeeren, früher Sommer und immer irgendeine Dämmerung. #outerworld #urban gardening #elsewhere #concrete city

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Wege führen in den Garten: Langsamer Schritt, Eis unter den Schuhen. Vögel füttern, Schnee fühlen. Durchatmen. Dinge sortieren, drinnen, draußen.

#outerworld #urban gardening #concrete city #sundays

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Nördlich des Heimbüros, im Grau des weichenden Montags: Rosenkohl, Wirsing, Sonnenblumenkerne. Kalte Böen durch trockene Gräser, die Herbstastern verblasst, hungrige Vögel warten in den Büschen. Fahle Videobilder, Fuchs, Marder, nebenan bellen Hunde und ein immer noch dichter Verkehr brandet zwischen Vorstädten und Fluss. Ruhende Parzellen. Erdtöne der Saison. Wasserrohre schweigen. Der Sommer scheint so fern.

#outerworld #urban gardening #early winter grey

Indecisive weather, wet sidewalks and navigating through crowds one doesn't feel like meeting now. A different supermarket, a cart full of empty bottles, dusty and dirty with the remains of another long summer. 3pm and on: Cleaned up. Harvested brussels sprouts. Feeling content and grateful with the late weeks of the year.

#outerworld #urban gardening #later that day #escapism #autumn in moments

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Pausen am Rand des Planes. Arbeiten in unabgesprochenem Gleichklang. Laub, so weit das Auge blickt. Die Vögel in der Eiche beobachten teilnahmslos. Erster Glühwein der Saison. Viel zu heiß. Und jede Menge schwieriger Gedanken über Urteile, Abgrenzungen und Engagement. Eine Kastanie auf alten Steinen, der Wind frischt auf.

#outerworld #concrete city #urban gardening #escapism

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Als Antwort auf Kristian

Hallo Kristian. Hilfst du im Garten den Laub weg zu kriegen? Bei mir liegt noch zimmlich viel im Garten... Unter den Heken, Johannesbeeren, Himbeeren und Rododendren lasse ich liegen. Wir haben auch oft besuch von Igel. Vielleicht möchte er irgendwo sein Winterschlaf halten.
Einen schönen Abend wünsche dir noch und einen erholsammen Sonntag. 😊🍀✨️🌜

Wie die Wege verschwinden auch die Beete immer mehr im braunen Gelb des Herbstes, und der Vorabend nimmt selbst diese Tönungen mit sich. Fuchs und Waschbär dokumentiert, Vögel gefüttert, Rumtopf verlagert. Die Wasserleitung ruht, die meisten Parzellen auch. Ein weiteres Gartenjahr setzt sich zur Ruhe. Die Seele muss noch aufholen.

#outerworld #concrete city #urban gardening #later that day

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Mit der Sonne floh die dünne Eisschicht von den Wassertonnen. Finken, Spatzen, Meisen am Futterhaus. Erde unter den Fingernägeln. Herbstwetter schüttelt Laub auf umgegrabene Beete. Eine Maus frisst im Unterholz. Kohl verschiedener Sorten, noch immer wachsend und reifend. Nachmittag zwischen ruhenden Parzellen.

#outerworld #concrete city #urban gardening #autumn colours

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Stunden weiter brennen die Hände von den Nesseln. Äste der Brombeeren zurückgeschnitten, Efeu und Hopfen begradigt, durch nasse Erde gegraben. Körperliche Tätigkeit, den Kopf abzuschalten, oder körperliche Tätigkeit ohne geistigen Fokus, dem Karussell seine wilde Fahrt zu lassen. Unschlüssig. Aber die Vögel protestieren nicht, und immer noch blüht es in der Parzelle.

#outerworld #urban gardening #escapism #the grey days

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Zwischen Hütte und Forsythie, halb im Grau und noch halb im Takt. Der Puls schlägt mit den Sekunden, nebenan gräbt man durch leeres Beet, eine Böe schüttelt erste trockene Äste und Blätter aus dem Kirschbaum. Vertraute Blumen, Filme anderer Jahre, man holt Stimmungen aus der Kommode, probiert sie an, legt sie zurück, seufzend, weil sie immer noch gefallen und man ihnen trotzdem entwachsen ist. (Eine Ahnung von Sonne verfliegt im gelben Laub. Zu dünn die Jacke, Gänsehaut. Und reife Tomaten auf dem Brot.)

#outerworld #later that day #escapism #urban gardening #summer moves on

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Out in the limited wilderness. Ants on feet, hornets in the flowers and neighbours tree heavy with apples to the tips of its branches. Brussels sprouts plants rivaling each other in size and load. A few moments of brightness to break the grey day. A few soothing moments on grey dark mood.

#outerworld #urban gardening #escapism #late week stories

Marga Xeyat Ⓐ hat dies geteilt.

Anderswo: Rasenmähermänner und weiße Schmetterlinge. Brandmaus sucht Wege durch Kompost und Gras. Stilles Theater bewegter Tomatenblätter, abstrakt, keine Handlung, keine Pointe. Junge Buchfinken im Gebüsch, hinter den Zäunen grüßt man einander und geht weiter, um nicht im Gespräch bleiben zu müssen. Knospende Herbstastern. Und der Geschmack von reifen Pflaumen.

#outerworld #concrete city #escapism #urban gardening

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